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Digitale Lösungen für den Mittelstand

Ihr Unternehmen wächst, aber Ihre digitalen Prozesse bremsen Sie aus? Wir helfen mittelständischen Unternehmen, mit durchdachten digitalen Lösungen effizienter zu arbeiten und zukunftsfähig zu bleiben.

Ob Website, interne Tools oder digitale Kundenprozesse: Wir analysieren Ihre Abläufe, identifizieren Potenziale und entwickeln darauf abgestimmte Anwendungen.

Ein Beispiel dafür finden Sie bei unserem Projekt für HDI Fürth.

Passend für
Mittelständische Unternehmen und KMU, die digitaler, effizienter und kundenorientierter arbeiten möchten, ohne komplexe IT-Setups.
Spektrum
Webtools, Kundenportale, Schnittstellen, automatisierte Workflows, digitale Services und individuell entwickelte Lösungen zur Prozessoptimierung.
Details
Wir denken digitale Lösungen praxisnah, effizient und nachhaltig: von der Idee über die Umsetzung bis zur langfristigen Weiterentwicklung.

Problem

Veraltete Prozesse oder fehlende digitale Infrastruktur führen zu Ineffizienz, unnötigen Kosten und Wettbewerbsnachteilen.

Lösung

Wir entwickeln digitale Lösungen, die Prozesse vereinfachen, Mitarbeiter entlasten und neue digitale Kundenerlebnisse schaffen.

Wo im Betrieb der Bedarf sichtbar wird

Der Bedarf zeigt sich selten in der IT, sondern in Abläufen. Dieselbe Bestellung wird dreimal erfasst: einmal im Mailpostfach, einmal in einer Tabelle, einmal im ERP. Angebote entstehen aus einer Vorlage, die jeder Vertriebler etwas anders gespeichert hat. Ein Formular wird als PDF ausgefüllt, gedruckt, unterschrieben, gescannt und zurückgeschickt.

Ein zweites Muster ist die Abhängigkeit von einzelnen Personen. Eine Kollegin kennt die Tabelle mit den Makros, sonst niemand. Fällt sie aus, steht der Vorgang. Ein drittes sind Brüche an den Rändern: Kunden schicken Daten per Mail, die dann von Hand in ein System übertragen werden, Lieferanten bekommen Listen, die aus zwei Quellen zusammenkopiert wurden.

Belastbar wird die Einschätzung erst mit Zahlen aus Ihrem eigenen Betrieb. Wie viele Vorgänge dieser Art laufen pro Woche, wie lange dauert einer, wie oft muss nachgearbeitet werden, was kostet ein Fehler. Diese Größenordnung entscheidet, ob sich eine eigene Anwendung rechnet oder ob eine bessere Vorlage und eine klare Zuständigkeit den größten Teil des Problems lösen.

Vom Prozess zur Anwendung, in überschaubaren Schritten

Wir beginnen bei den Menschen, die den Prozess ausführen, nicht allein bei der Geschäftsführung. Aufgenommen wird der tatsächliche Ablauf mit allen Sonderfällen, denn die Ausnahmen bestimmen später den Aufwand. Daraus entsteht ein Zuschnitt: ein abgegrenzter Bereich, der für sich nutzbar ist und einen messbaren Effekt hat, statt eines Vorhabens, das erst nach Jahren etwas liefert. Dieser Zuschnitt entscheidet mehr über den Erfolg als die Technik dahinter.

Früh zu entscheiden sind zwei Dinge. Erstens Standardsoftware oder Eigenentwicklung. Deckt ein vorhandenes Produkt den Fall ab, ist es meist die günstigere Antwort, auch wenn sich der Prozess dafür anpassen muss. Eigenentwicklung lohnt dort, wo genau dieser Ablauf Ihr Unterschied im Markt ist. Zweitens die Anbindung: Welche Systeme müssen Daten liefern oder empfangen, existiert dafür eine dokumentierte Schnittstelle, und wer beim Hersteller schaltet sie frei.

Beisteuern müssen Sie Zugänge, echte Testdaten und Leute aus dem Fachbereich, die mitprüfen. Dazu die Festlegung, wer nach dem Start Rechte vergibt, Fehler meldet und über Erweiterungen entscheidet. Ohne diese Zuständigkeit bleibt eine Anwendung ein Projekt und wird nie ein Werkzeug.

Warum Digitalisierungsvorhaben im Mittelstand scheitern

Der teuerste Fehler ist, einen ungeklärten Ablauf eins zu eins abzubilden. Software friert dann eine Praxis ein, die aus Provisorien entstanden ist. Vor die Umsetzung gehört deshalb die Frage, welche Schritte überhaupt nötig sind. Dabei entfällt regelmäßig mehr, als hinzukommt.

Der zweite Punkt ist die Datengrundlage. Stammdaten, die in drei Systemen unterschiedlich gepflegt werden, machen jede Auswertung angreifbar und jede Automatisierung unzuverlässig. Das gilt besonders für Vorhaben mit KI: Ohne zusammengeführte, gepflegte Daten entsteht kein brauchbares Ergebnis, unabhängig vom eingesetzten Modell.

Unterschätzt wird außerdem der Betrieb. Eine Anwendung braucht Updates, Backups, einen Ansprechpartner und Anpassungen, wenn sich Prozesse ändern. Wer nur die Einführung plant, hat nach kurzer Zeit ein neues Altsystem. Und nicht jedes Problem ist eines für Software: Wenn zwei Abteilungen unterschiedliche Ziele verfolgen oder eine Regel nie entschieden wurde, löst eine Anwendung das nicht. Sie macht den Konflikt nur sichtbarer, meist an der Stelle, an der die Daten nicht zusammenpassen.

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