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Digitale Anwendungen

Eigens konzipierte und entwickelte Web-Anwendungen bieten einen Mehrwert für Unternehmen und Besucher*innen zugleich. Als Erweiterung einer bestehenden Website oder als unabhängige Applikation entwickeln wir Lösungen, die an Ihre Anforderungen angepasst werden. Sei es eine Buchungsplattform oder eine eigene Shoplösung, Web Anwendungen bieten Raum für freie Entfaltung und können ganz nach Wunsch strukturiert und implementiert werden.

Spektrum
Von der Start-up-Idee bis zum Buchungssystem ist vieles möglich.
Anwendung
Konzerne wie KMUs können von eigenen digitalen Anwendungen profitieren.
Details
Mehrstufige Prozesse ermöglichen einen reibungslosen Ablauf der Konzeption und Umsetzung.

Vom Prozess auf Papier zur laufenden Anwendung

Am Anfang steht kein Entwurf der Oberfläche, sondern der Prozess. Wir schreiben auf, wer welche Daten anlegt, wer sie freigibt, wer sie sehen darf und was am Ende damit geschieht. Daraus entsteht ein Datenmodell mit Entitäten, Beziehungen, Pflichtfeldern und Statuswechseln. Erst danach sprechen wir über Masken und Schaltflächen.

Die Umsetzung läuft in kurzen Zyklen. Wir liefern früh eine lauffähige Version mit dem Kern des Prozesses, lassen sie von den Menschen testen, die später damit arbeiten, und bauen die Nebenwege danach aus. Als technische Basis nutzen wir je nach Anforderung WordPress mit eigenen Post-Types und REST-Endpunkten, ein PHP-Framework wie Laravel oder ein JavaScript-Frontend auf einer eigenen API.

Zum Umfang gehört auch das, was selten im Lastenheft steht: Rollen und Rechte, eine Historie der Änderungen, der Import bestehender Datenbestände, Benachrichtigungen per E-Mail, Exporte für die Buchhaltung und eine Testumgebung, auf der Sie Änderungen prüfen können, bevor sie produktiv gehen.

Eigenentwicklung oder Standardsoftware

Eine eigene Anwendung lohnt sich, wenn der Prozess selbst ein Unterscheidungsmerkmal ist. Wer Konfigurationen kalkuliert, Termine mit Maschinen und Personal verplant, Angebote aus Stücklisten erzeugt oder Kundendaten aus mehreren Quellen zusammenführt, findet dafür selten ein Standardprodukt, das ohne Verrenkungen passt.

Der zweite typische Anlass sind gewachsene Tabellenlandschaften. Wenn eine Excel-Datei per Mail zwischen Abteilungen wandert, mehrere Versionen parallel existieren und niemand mehr sagen kann, welche die gültige ist, löst eine Anwendung mit Nutzerkonten, Änderungshistorie und klaren Zuständigkeiten dieses Problem an der Wurzel.

Nicht sinnvoll ist eine Eigenentwicklung, wenn ein etabliertes Produkt den Bedarf weitgehend abdeckt und der Rest über eine Schnittstelle oder eine Erweiterung lösbar ist. Buchhaltung, Lohnabrechnung und Warenwirtschaft kauft man besser ein, statt sie nachzubauen. Wir sagen das auch dann, wenn es gegen den größeren Auftrag spricht, und beschreiben stattdessen, welche Ergänzung rund um das Standardsystem den eigentlichen Unterschied macht.

Rechte, Authentifizierung und Betrieb

Das Rechtekonzept entscheidet später über den Aufwand. Wir klären früh, ob Berechtigungen an Rollen hängen oder an einzelnen Datensätzen, ob Vorgesetzte die Vorgänge ihres Teams sehen sollen und ob externe Beteiligte einen eigenen, eingeschränkten Zugang brauchen. Nachträglich in ein fertiges Datenmodell eingezogen, wird daraus ein Umbau statt einer Ergänzung.

Bei der Anmeldung nutzen wir vorhandene Verzeichnisse, wo es sie gibt. Ein Login über Microsoft Entra ID oder Google Workspace erspart eine zweite Passwortverwaltung und sorgt dafür, dass ein gesperrtes Konto auch in der Anwendung gesperrt ist. Wo eigene Konten nötig sind, gehören Zwei-Faktor-Authentifizierung und ein sauber gebauter Passwort-Reset dazu.

Zum Betrieb gehören Backups, die schon einmal zurückgespielt wurden, ein Fehlerprotokoll, das tatsächlich jemand liest, und die Trennung von Entwicklungs-, Test- und Produktivumgebung. Für Rechenwege, an denen Geld hängt, hinterlegen wir automatisierte Tests. Außerdem halten wir fest, welche Abhängigkeiten in welchem Rhythmus aktualisiert werden müssen.

Häufige Fragen

Welche Technologien setzen Sie für Web-Anwendungen ein?

Das hängt davon ab, was die Anwendung leisten muss und was bei Ihnen bereits läuft. Häufig bauen wir auf WordPress mit eigenen Post-Types und REST-Endpunkten, wenn Inhalte und Anwendung zusammengehören. Für datenlastige Fachanwendungen nutzen wir eher Laravel mit MySQL oder PostgreSQL, im Frontend je nach Bedarf ein JavaScript-Framework. Die Entscheidung fällt am Anfang gemeinsam und wird begründet, nicht nach Hausgeschmack getroffen.

Können bestehende Daten aus Excel oder Access übernommen werden?

In der Regel ja. Wir sichten die Dateien, klären welche Spalten wirklich gebraucht werden und bereinigen Dubletten und uneinheitliche Schreibweisen vor dem Import. Der Import läuft zuerst in die Testumgebung, damit Sie das Ergebnis prüfen können, bevor es produktiv wird. Aufwendig wird es dort, wo ein Feld mehrere Bedeutungen trägt oder Freitext statt strukturierter Werte enthält. Diese Fälle klären wir vorab mit Ihnen.

Wem gehört der Quellcode nach dem Projekt?

Ihnen. Wir arbeiten in einem Git-Repository, auf das Sie Zugriff bekommen, und übergeben zusammen mit dem Code die Dokumentation zu Aufbau, Deployment und Abhängigkeiten. Damit können Sie die Anwendung im Zweifel auch von einem anderen Team weiterentwickeln lassen. Verwendete Open-Source-Bibliotheken behalten ihre jeweilige Lizenz, bei kostenpflichtigen Diensten Dritter laufen die Verträge direkt auf Ihren Namen.

Wer betreibt und wartet die Anwendung nach dem Launch?

Beides ist möglich. Viele Kunden lassen Hosting, Updates und Fehlerbehebung bei uns, weil eine Anwendung mit Nutzerkonten regelmäßige Sicherheitsaktualisierungen braucht. Wenn Sie eine eigene IT haben, übergeben wir Repository, Deployment-Ablauf und Monitoring und stehen für Rückfragen bereit. Wichtig ist in beiden Fällen, dass jemand benannt ist, der Fehlermeldungen sieht und auf ablaufende Zertifikate oder veraltete Bibliotheken reagiert.

Was müssen wir intern zum Projekt beisteuern?

Vor allem Fachwissen und Entscheidungsbereitschaft. Wir brauchen eine Ansprechperson, die den Prozess wirklich kennt, Zugang zu Beispieldaten und jemanden, der bei Zielkonflikten entscheidet. Außerdem sollten die späteren Nutzerinnen und Nutzer die Zwischenstände ausprobieren, weil sich Denkfehler dort schneller zeigen als in jedem Abstimmungstermin. Der Aufwand auf Ihrer Seite konzentriert sich auf die Anfangsphase und auf die Testrunden.

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