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Projekt14 / 20

Schilderaufsteller

Schilderaufsteller: Titelbild des Projekts
Das Projekt
Schilderaufsteller bietet eine digitale Lösung zum Bestellen von Halteverbotszonen an. Wir wurden beauftragt, den Shop-Prozess neu zu konzipieren, zu gestalten und zu entwickeln. Inzwischen ist daraus eine Plattform aus Web-Shop, Backend und Fahrer-App für die täglichen Touren geworden, mit Foto-Protokollen und automatischer Rechnungsstellung. Wie die Fahrer-App entstanden ist, zeigt das Projektbeispiel auf unserer Seite App-Entwicklung.

Leistungen

Durch die Optimierung des User Flows werden Nutzer Schritt für Schritt durch die Bestellung geleitet und erreichen ihr Ziel ohne Umwege. Ein klares, modernes Interface führt durch den gesamten, sonst eher bürokratischen Prozess. Konzeption, Interface-Design und Entwicklung haben wir in Zusammenarbeit mit dem Kunden ausgearbeitet.

Fokus

Den Einstieg in den Bestellprozess so einfach wie möglich zu gestalten, stand bei diesem Projekt im Fokus. Ebenso wichtig war es, die verschiedenen Optionen klar darzustellen.

Details

Eine digitale Lösung für die Abwicklung von Halteverbotszonen: Web-Shop, Fahrer-App und Backend mit automatischer Rechnungsstellung, seit 2024 in Produktion.

Schilderaufsteller: Bild 1
Schilderaufsteller: Bild 2
Schilderaufsteller: Bild 3

Ein behördlich geprägter Vorgang als Online-Bestellung

Das Bestellen von Halteverbotszonen ist ein Vorgang, der an behördliche Vorgaben gebunden ist. Bestellende müssen Angaben machen, die sie im Alltag nicht parat haben: die genaue Lage der Fläche, den Zeitraum, die Länge der Zone, den Anlass. Jede dieser Angaben hat Folgen für Preis, Genehmigung und Durchführung.

Damit unterscheidet sich die Aufgabe von einem gewöhnlichen Warenkorb. Bestellt wird keine Ware, sondern eine Leistung mit Termin, Ort und Auflagen. Der Preis ergibt sich aus einer Kombination von Angaben, nicht aus einer Artikelnummer. Und ein Fehler in den Angaben fällt nicht beim Bezahlen auf, sondern erst am Tag der Aufstellung.

Dazu kommt die Bandbreite der Bestellenden. Umzüge, Handwerk, Baustellen und Veranstaltungen bringen sehr unterschiedliche Vorkenntnis mit. Ein Prozess, der Fachbegriffe voraussetzt, verliert genau die Gruppe, die zum ersten Mal bestellt. Den Einstieg so einfach wie möglich zu gestalten und die verschiedenen Optionen klar darzustellen, stand deshalb im Fokus.

Führung durch den Prozess statt langem Formular

Durch die Optimierung des User Flows werden Nutzer Schritt für Schritt durch die Bestellung geleitet und erreichen ihr Ziel ohne Umwege. Fachlich heißt das: Die Bestellung wird in Abschnitte zerlegt, die jeweils eine Frage stellen und erst danach die nächste öffnen. Angaben, die voneinander abhängen, erscheinen in der Reihenfolge, in der sie sich gegenseitig bedingen.

Ein klares, modernes Interface führt durch den gesamten, sonst eher bürokratischen Prozess. Das betrifft vor allem die Darstellung der Optionen. Wo mehrere Varianten zur Wahl stehen, muss der Unterschied im Moment der Entscheidung sichtbar sein und nicht in einer Fußnote stehen.

Konzeption, Interface-Design und Entwicklung wurden in Zusammenarbeit mit dem Kunden ausgearbeitet. Bei Prozessen mit operativem Hintergrund ist das die tragfähigere Reihenfolge, weil Sonderfälle aus dem Tagesgeschäft in die Struktur einfließen, bevor Oberflächen entstehen. Aus dem Shop-Prozess ist inzwischen eine Plattform aus Web-Shop, Backend und Fahrer-App für die täglichen Touren geworden, mit Foto-Protokollen und automatischer Rechnungsstellung.

Was eine Plattform mit Außendienst zusammenhält

Sobald zur Bestellung eine Ausführung vor Ort gehört, endet die Aufgabe nicht mit dem Kaufabschluss. Bestellung, Disposition und Durchführung müssen denselben Datensatz beschreiben. Ändert sich der Zeitraum einer Zone, muss diese Änderung bis in die Tourenplanung durchschlagen, sonst stehen zwei Wahrheiten nebeneinander.

Foto-Protokolle sind in dieser Prozesskette mehr als Dokumentation. Sie belegen Zustand und Zeitpunkt der Aufstellung und sind die Grundlage, auf die sich alle Beteiligten später beziehen. Damit sie diesen Zweck erfüllen, müssen sie eindeutig einem Auftrag zugeordnet sein und dürfen nicht getrennt vom Vorgang abgelegt werden.

Die automatische Rechnungsstellung setzt darauf auf. Sie ist nur so verlässlich wie die Daten, die aus Bestellung und Ausführung zurückkommen. Deshalb fällt die wichtige Entscheidung früh, nämlich beim Datenmodell: Welche Angaben gehören zum Auftrag, welche zur einzelnen Zone, welche zur Tour. Wer das sauber trennt, kann Abläufe später erweitern, ohne die Grundlage anzufassen.

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