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Projekt12 / 20

Freie Wildbahn

Freie Wildbahn: Titelbild des Projekts
Das Projekt
Für den Freie Wildbahn e.V. entwickelte KOMMERS ein System, das Anträge, Dokumente und Daten von Mitgliedern verwaltet. Die Plattform führt durch den Mitgliedsantrag mit digitaler Unterschrift, wickelt SEPA- und Kartenzahlungen über Stripe ab und gibt der Verwaltung Statistik-Dashboards an die Hand. Inzwischen läuft die zweite Generation des Systems. Wie die Plattform entstanden ist, zeigt das Projektbeispiel auf unserer Seite Individuelle Software. Ergänzend haben wir den KSK-Rechner entwickelt.

Leistungen

Der Freie Wildbahn e.V. ist auf KSK-Beratung spezialisiert. Für den Verein entwickelten wir ein eigenes System zur Benutzerverwaltung. Die Konzeption begann mit einem Screendesign, eng orientiert an den notwendigen Funktionen. Auf dieser Grundlage startete die Entwicklung und band Features wie OCR und automatisierte Dokumentenverwaltung ein.

Fokus

Im Vordergrund stand die Funktionalität, sowohl für Kunden von Freie Wildbahn als auch für verwaltende Nutzer. Entstanden ist eine daten- und funktionsbasierte Anwendung, die mehrere Tausend Kunden und deren Daten verwalten kann.

Details

Intelligente und automatische Texterkennung (OCR) spielt in dieser Prozesskette eine wichtige Rolle.

Freie Wildbahn: Bild 1
Freie Wildbahn: Bild 2
Freie Wildbahn: Bild 3

Mitgliederverwaltung ist zuerst eine Datenaufgabe

Ein System, das Anträge, Dokumente und Daten von Mitgliedern verwaltet, ist in erster Linie eine Datenaufgabe. Der Antrag ist dabei nur der Einstieg. Was danach entsteht, sind fortlaufende Vorgänge: Nachweise kommen hinzu, Angaben ändern sich, Zahlungen wiederholen sich, und jeder dieser Schritte muss dem richtigen Mitglied zugeordnet bleiben.

Der Freie Wildbahn e.V. ist auf KSK-Beratung spezialisiert. Eine Beratungsleistung dieser Art bringt mit sich, dass Unterlagen nicht nur abgelegt, sondern inhaltlich verstanden werden müssen. Damit steigt die Anforderung an Struktur. Ein Dokument ist dann kein Anhang, sondern ein Datensatz mit Typ, Zeitbezug und Zustand.

Dazu kommt, dass zwei sehr unterschiedliche Nutzergruppen dieselbe Anwendung benutzen. Mitglieder nutzen sie punktuell und meist ohne Vorkenntnis, die Verwaltung arbeitet täglich darin. Im Vordergrund stand deshalb die Funktionalität für beide Seiten. Was für die eine Gruppe Führung braucht, braucht für die andere Übersicht und Tempo.

Vom Screendesign an den Funktionen entlang

Die Konzeption begann mit einem Screendesign, eng orientiert an den notwendigen Funktionen. Bei datengetriebenen Anwendungen ist das die belastbare Reihenfolge. Der Entwurf klärt zuerst, welche Objekte es gibt, welche Zustände sie annehmen können und welche Rolle welchen Zugriff hat. Erst danach entscheidet sich, wie eine Ansicht aussieht.

Die Plattform führt durch den Mitgliedsantrag mit digitaler Unterschrift und wickelt SEPA- und Kartenzahlungen über Stripe ab. Ein Antrag, der Unterschrift und Zahlung in einem Durchlauf abschließt, erspart den Rückweg über Papier und Nachfragen. Für die Verwaltung entsteht dadurch ein Vorgang, der von Beginn an vollständig ist.

Auf dieser Grundlage band die Entwicklung Features wie OCR und automatisierte Dokumentenverwaltung ein. Intelligente und automatische Texterkennung spielt in dieser Prozesskette eine wichtige Rolle, weil eingereichte Unterlagen sonst manuell gelesen und übertragen werden müssten. Statistik-Dashboards geben der Verwaltung den Blick auf den Bestand, der aus Einzelvorgängen allein nicht entsteht.

Was solche Systeme über Jahre tragfähig hält

Anwendungen dieser Art wachsen. Neue Belegarten, geänderte Abläufe und zusätzliche Auswertungen kommen im Betrieb hinzu. Ob das leicht oder mühsam ist, entscheidet das Datenmodell und nicht die Oberfläche. Wo Dokumente, Vorgänge und Personen sauber getrennt sind, lassen sich Erweiterungen ergänzen, ohne bestehende Daten anzufassen.

Bei automatischer Texterkennung gehört der Umgang mit Unsicherheit von Anfang an dazu. Erkennung ist nie vollständig zuverlässig, deshalb braucht es einen definierten Weg für Fälle, die geprüft werden müssen. Ein System, das nur den Normalfall kennt, verlagert die Ausnahme zurück in die Handarbeit.

Ebenso wichtig sind Rollen und Rechte. Sobald mehrere Personen verwaltend arbeiten, muss geregelt sein, wer sehen, ändern und freigeben darf, und jede Änderung muss nachvollziehbar bleiben. Dass inzwischen die zweite Generation des Systems läuft, ist für diese Aufgabenklasse charakteristisch. Solche Plattformen werden nicht fertig, sie werden weiterentwickelt.

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