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TERRA PC Shop24

TERRA PC Shop24: Titelbild des Projekts
Das Projekt

Das FLORY IT-Systemhaus verkauft als autorisierter TERRA-Partner Rechner, Notebooks, Monitore und Server des Herstellers WORTMANN über terra-pc-shop24.de. Der Shop lief bis zuletzt auf Magento 1, das Adobe seit 2020 nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt. Wir haben ihn auf Shopware 6 umgezogen und dabei die Artikelpflege neu gebaut: Die Herstellerdaten werden hochgeladen, und der Shop erzeugt daraus Preise, Bestände, Bilder, Filter und Datenblätter.

Leistungen

Umzug von Magento 1 auf Shopware 6 mit eigenem Theme in den TERRA-Farben, gut 300 Weiterleitungen von den alten Adressen und strukturierten Produktdaten für Google. Importer für die Herstellerdaten mit Vorschau in der Shopware-Verwaltung, zehn Filtergruppen, EU-Energiekennzeichnung für Monitore, verknüpftes Zubehör sowie Google Tag Manager mit Consent Mode.

Fokus

Im Fokus stand die Artikelpflege. Zu jedem Gerät liefert der Hersteller eine technische Datentabelle mit mehreren Dutzend Merkmalen, im alten Shop ließ sich danach aber nicht filtern. Jetzt wird aus dieser Tabelle ein Filter in der Kategorie, ein Chip auf der Produktkachel und ein Datenblatt auf der Produktseite.

Details

Bezahlt wird per Vorkasse oder PayPal, geliefert wird innerhalb Deutschlands. Rechnungen und Lieferscheine tragen das Layout des Händlers mit Logo. Gemessen wird erst nach Einwilligung, über den Google Tag Manager im Consent Mode v2.

TERRA PC Shop24: Bild 1
TERRA PC Shop24: Bild 2
TERRA PC Shop24: Bild 3

Artikelpflege per Upload

WORTMANN stellt seinen Händlern zwei Dateien bereit: eine mit Preisen, Beständen und Lieferterminen, eine mit Beschreibungen, Bildern und technischen Daten. Bestände ändern sich täglich, das Sortiment mit jeder Gerätegeneration. Wer das von Hand in einen Shop überträgt, hat eine Daueraufgabe, die nie ganz erledigt ist.

Der Importer führt beide Dateien zusammen, ordnet die Artikel den Kategorien des Shops zu und verknüpft Zubehör und ähnliche Geräte. Vor jedem Lauf zeigt er in der Shopware-Verwaltung eine Vorschau: welche Artikel neu sind, welche sich in Preis oder Bestand geändert haben und welche der Hersteller nicht mehr führt. Erst danach wird importiert.

Fehlt ein Artikel in der Herstellerdatei, wird er deaktiviert und nicht gelöscht. Taucht das Modell wieder auf, ist es mit dem nächsten Import zurück, mit derselben Adresse und denselben Bildern. Der Abgleich betrifft nur TERRA-Artikel. Was FLORY selbst anlegt, bleibt unberührt.

Ein Filter ist nur so gut wie seine Werte

Die Datentabelle des Herstellers umfasst je Gerät mehrere Dutzend Merkmale, von der Prozessorfamilie bis zum Geräuschpegel. Als Filter taugt davon nur ein Teil. Entscheidend ist, wonach Käufer im IT-Handel tatsächlich auswählen: Prozessor, Arbeitsspeicher, SSD und Betriebssystem, bei Monitoren Größe, Seitenverhältnis und Energieeffizienzklasse. Daraus sind zehn Filtergruppen geworden, und jede Kategorie zeigt nur die, die für ihre Geräte Sinn ergeben.

Die eigentliche Arbeit steckt in den Werten. Dieselbe Angabe steht in der Datei in mehreren Schreibweisen, mal als 1000 GB, mal als 1 TB, das Betriebssystem mal mit, mal ohne Zusatz. Ungeprüft übernommen, stünde jede Variante als eigener Eintrag in der Liste, und wer 1 TB anklickt, fände nur einen Teil der passenden Geräte. Der Importer vereinheitlicht die Werte deshalb, bevor er sie speichert.

Dieselben Daten erscheinen als Chips auf den Produktkacheln. Wer eine Kategorie durchsieht, erkennt Prozessor, Speicher und SSD, ohne die Produktseite zu öffnen.

Was ein Shop-Umzug mitnehmen muss

Wer das Shopsystem wechselt, muss Adressen, Messung und Pflichtangaben mitnehmen, die im alten System über Jahre entstanden sind. Fehlt eines davon, fällt es selten am ersten Tag auf.

Magento ließ Adressen auf .html enden, Shopware arbeitet mit Pfaden. Gut 300 alte Adressen leiten deshalb gezielt weiter: auf das neue Gegenstück, wo es eines gibt, sonst auf die passende Kategorie und nur in Ausnahmen auf die Startseite. So bleiben Rankings und Lesezeichen erhalten.

Bei der Messung liegt die Falle im Tag Manager. Die bestehenden Google-Ads-Conversions warteten auf Ereignisse im Format des alten Shops. Der neue liefert sie zusätzlich zum GA4-Format, damit Käufe weiter gezählt werden. Für Monitore schreibt die EU außerdem die Energieeffizienzklasse am Preis und ein abrufbares Produktdatenblatt vor. Klasse, Label und Datenblatt kommen aus den Herstellerdaten und der EU-Produktdatenbank EPREL.

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