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Gutachter Franken

Gutachter Franken: Titelbild des Projekts
Das Projekt
Gutachter Franken ist ein unabhängiges Kfz-Sachverständigenbüro in Mühlhausen, das Unfall- und Schadengutachten für Nürnberg, Fürth, Erlangen und sechs weitere Städte in Franken erstellt. Entstanden ist ein eigenständiges WordPress-Theme mit neun Stadtseiten, einer mehrstufigen Schadenmeldung samt Fotoupload und einer Auftragsverfolgung über Vorgangsnummer. Die Seite erscheint zweisprachig auf Deutsch und Polnisch, und jeder Kontaktweg ist messbar.

Leistungen

KOMMERS entwickelt Websites für Sachverständige und beratende Dienstleister, bei denen die Anfrage selbst der Umsatzpunkt ist. Dazu gehören mehrstufige Formulare, die einen Fall vollständig aufnehmen, Statusabfragen für laufende Aufträge und eine Messung, die belastbar bleibt, obwohl ein Teil der Besucher der Datenverarbeitung widerspricht.

Fokus

Im Fokus stand der Moment, in dem jemand einen Gutachter sucht. Das ist selten ein ruhiger Moment am Schreibtisch, sondern meist der Abend nach dem Unfall, auf dem Telefon. Die Startseite beantwortet deshalb zuerst die zwei Fragen, die dann zählen: wer das Gutachten bezahlt und wie lange es dauert. Jede der neun Städte hat eine eigene Seite mit Stadtteilen, Anfahrtszeiten und den Unfallschwerpunkten der Region. Das ist keine Textvariation, sondern der Unterschied zwischen einer Anfrage aus Bamberg und einer aus Roth.

Details

Die Schadenmeldung führt in elf Schritten durch Schadensart, Kontakt- und Fahrzeugdaten bis zum Fotoupload und vergibt am Ende eine Vorgangsnummer. Über sie lässt sich der Bearbeitungsstand direkt auf der Website abrufen. Jeder Kontaktweg – Formular, Anruf, WhatsApp, E-Mail – wird gemessen, aber erst nach erteilter Einwilligung.

Gutachter Franken: Bild 1
Gutachter Franken: Bild 2
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Gutachter Franken: Bild 4

Wer zahlt, entscheidet über die Anfrage

Nach einem unverschuldeten Unfall darf der Geschädigte in Deutschland seinen eigenen Gutachter wählen, und die Versicherung des Unfallverursachers trägt die Kosten. Das ist gefestigte Rechtsprechung. Es ist aber kaum jemandem bekannt, der gerade zum ersten Mal in dieser Lage ist.

Für die Website folgt daraus mehr, als einen Satz zu ergänzen. Wer glaubt, ein Gutachten selbst zahlen zu müssen, vergleicht Preise und ruft am Ende niemanden an. Wer weiß, dass die Gegenseite zahlt, sucht den Gutachter, der am schnellsten da ist. Das sind zwei verschiedene Besucher mit zwei verschiedenen Wegen durch die Seite.

Der Auftritt beantwortet die Kostenfrage deshalb im ersten Bildschirm und nicht auf einer Unterseite. Die Reihenfolge der Argumente folgt dieser Logik durchgehend: zuerst die Zuständigkeit für die Kosten, dann die Dauer, dann die Qualifikation. Fachliche Tiefe steht weiter hinten, weil sie erst zählt, wenn die erste Hürde weg ist.

Ein Formular, das den Fall aufnimmt statt Kontakt herzustellen

Ein Kontaktformular sammelt Name, E-Mail und eine Nachricht. Danach beginnt das Nachfragen: Welches Fahrzeug, welcher Schaden, wann passiert, gibt es Fotos. Jede dieser Rückfragen kostet einen Tag, und bei einem Haftpflichtschaden ist Zeit das Einzige, was zählt – die gegnerische Versicherung schickt sonst ihren eigenen Gutachter.

Die Schadenmeldung nimmt den Fall deshalb vollständig auf. Elf Schritte klingen nach viel, sind aber je eine einzelne Entscheidung: Schadensart, Kontakt, Fahrzeug, Beschreibung, Fotos. Der Fotoupload am Anfang ist der Punkt mit dem größten Hebel, weil sich damit vorab einschätzen lässt, ob ein Vor-Ort-Termin überhaupt nötig ist.

Am Ende steht eine Vorgangsnummer. Sie verwandelt ein abgeschicktes Formular in einen Vorgang, dem der Kunde selbst folgen kann, und ersetzt damit die Anrufe, die sonst zwischen Meldung und Termin auflaufen.

Zweisprachigkeit ist eine Struktur-, keine Textfrage

Die Seite erscheint auf Deutsch und Polnisch, weil ein erheblicher Teil der Fahrer in der Region polnischsprachig ist und ein Gutachten für eine deutsche Versicherung braucht. Der sichtbare Teil dieser Arbeit ist die Übersetzung der Inhalte. Der aufwendige Teil ist ein anderer.

Übersetzte Seiten bekommen eigene Adressen. Aus schaden-melden wird zglos-szkode. Jede Stelle im Theme, die eine Seite an ihrer Adresse erkennt, greift damit auf der übersetzten Fassung nicht mehr – und zwar lautlos. Im schlimmsten Fall lädt das Schadenformular sein JavaScript nicht mehr und ist unbedienbar, ohne dass irgendwo ein Fehler auftaucht. Dasselbe gilt für fest hinterlegte Links in Navigation und Fußzeile: Sie führen den Besucher aus seiner Sprache heraus.

Die Lösung liegt darin, jede solche Bedingung über die Ausgangsseite aufzulösen statt über die Adresse. Danach trägt dieselbe Logik jede weitere Sprache, ohne dass irgendwo eine zweite Fallunterscheidung entsteht.

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