Vom Regelwerk zu den Dateien, mit denen gearbeitet wird
Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme der Anwendungsfälle. Wir sammeln, worauf Ihre Marke tatsächlich erscheint: Geschäftsausstattung, Angebote und Rechnungen, Fahrzeugbeschriftung, Messebau, Verpackung, Produktetiketten, Stellenanzeigen, Präsentationen, Website und Shop. Diese Liste entscheidet, was das Corporate Design abdecken muss. Ein Unternehmen mit eigener Fertigung braucht andere Festlegungen als ein Dienstleister, der überwiegend digital auftritt.
Anschließend definieren wir die Bausteine. Das Logo bekommt Varianten für positive, negative und einfarbige Anwendung, dazu Schutzraum und Mindestgröße. Das Farbsystem muss in allen benötigten Farbräumen belastbar sein: RGB und HEX für Bildschirme, CMYK für den Druck, Sonderfarben für Veredelung, RAL-Töne für Lackierung und Beschriftung. Die Typografie kommt mit geklärten Lizenzen für Desktop, Web und Anwendungen. Dazu Raster, Abstände, Formensprache und Vorgaben zur Bildsprache.
Geliefert wird beides: das Manual, das die Regeln erklärt, und die Dateien, mit denen Ihr Team arbeitet. Also Logopakete in SVG, EPS und PNG, Vorlagen für Office und Layoutprogramme, druckfertige Geschäftsausstattung und, wo es sinnvoll ist, Farb- und Schriftwerte in einer Form, die die Entwicklung direkt übernehmen kann. Dazu gehört eine kurze Regel, wie mit Sonderfällen umzugehen ist, die im Manual nicht abgebildet sind.
