




Entstanden ist eine benutzerfreundliche Website, die das Unternehmensimage von Why Not Deli abbildet und es dem Unternehmen ermöglicht, online zu werben und zu verkaufen.
Auch wenn eine Image-Website vergleichsweise einfach zu gestalten ist, dürfen die zugrunde liegenden Funktionen und der Zweck der Website nicht aus dem Blick geraten.
Eine repräsentative Image-Seite, klar und modern umgesetzt.



Ein Delikatessengeschäft lebt von Dingen, die sich schlecht in Text fassen lassen: der Auswahl, der Qualität, der Art, wie beraten wird. Wer eine Website für ein solches Geschäft baut, steht deshalb vor einer Übersetzungsaufgabe. Der Eindruck, den das Geschäft vor Ort hinterlässt, muss auf dem Bildschirm eine Entsprechung finden, ohne dass daraus ein Katalog wird, den niemand pflegt.
Dazu kommt die Frage, wofür die Website eigentlich da ist. Bei einem Geschäft mit festem Standort ist der häufigste Besuch kein Kaufvorgang, sondern eine kurze Klärung: Was gibt es, wo ist das, wann ist geöffnet, wie erreicht man jemanden. Diese Besuche entscheiden mit darüber, ob jemand den Weg ins Geschäft macht.
Eine Image-Website ist gestalterisch schnell aufgesetzt, und genau darin liegt das Risiko. Sie sieht fertig aus, bevor geklärt ist, welche Aufgaben sie im Alltag des Unternehmens übernehmen soll. Diese Klärung gehört an den Anfang, nicht ans Ende.
Entstanden ist eine Website, die das Unternehmensimage abbildet und dem Geschäft zugleich ermöglicht, online zu werben und zu verkaufen. Beides in einer Seite unterzubringen, ist weniger selbstverständlich, als es klingt. Eine reine Imagedarstellung führt Besucher zu keiner Handlung. Eine reine Verkaufsseite lässt genau das weg, was ein Feinkostgeschäft von einem beliebigen Anbieter unterscheidet.
Die Konsequenz ist eine klare Rangfolge auf jeder Seite: erst der Eindruck, dann die Information, dann der Weg zur Handlung. Bilder tragen dabei den größten Teil, sie brauchen aber redaktionelle Führung. Sonst entsteht eine Galerie, die nichts erklärt.
Benutzerfreundlich heißt in diesem Zusammenhang vor allem: wenige Ebenen, verständliche Bezeichnungen, keine Suche nach dem Offensichtlichen. Wer wissen will, was das Geschäft anbietet, sollte sich nicht durch eine Menüstruktur arbeiten müssen, die für ein sehr viel größeres Sortiment gedacht wäre.
Der schwierigere Teil einer Image-Website beginnt nach dem Launch. Ein Geschäft verändert sich: Das Angebot wechselt, Anlässe kommen und gehen, Öffnungszeiten weichen ab. Eine Seite, die diese Veränderungen nicht mitmacht, verliert innerhalb weniger Monate an Glaubwürdigkeit, meist ohne dass es jemandem auffällt.
Deshalb ist die Pflegbarkeit eine Entscheidung, die früh fällt. Es sollte klar sein, welche Inhalte regelmäßig angefasst werden und wer das tut. Alles, was Gestaltungskenntnisse voraussetzt, wird im Alltag nicht aktualisiert.
Zweitens zählt die lokale Auffindbarkeit. Bei einem Geschäft mit festem Standort kommt ein großer Teil der Besucher über die Suche nach Ort und Anlass. Adresse, Erreichbarkeit und Angebot müssen deshalb eindeutig sein und an einer Stelle stehen, die man ohne Umweg findet.
Drittens altern Bilder schneller als Text. Fotos, die eine Saison oder eine Einrichtung zeigen, die es so nicht mehr gibt, wirken stärker gegen die Seite als ein veralteter Satz.
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