




Wellwood liefert deutschlandweit versandkostenfrei, auf Bestellung oder im Abo. Die technische Grundlage dafür ist eine E-Commerce-Lösung von KOMMERS.
Im Vordergrund standen ein klarer Bestellprozess und eine einfache Nutzerführung, damit Kundinnen und Kunden schnell zu ihrem Brennholz kommen.
Die E-Commerce-Lösung für Wellwood: ein Shop-System mit zahlreichen Funktionen.



Brennholz ist schwer, sperrig und hat einen vergleichsweise geringen Warenwert je Kilogramm. Im Onlinehandel ist das eine unangenehme Kombination, weil der Versand die Kalkulation mitbestimmt. Genau hier setzt das Prinzip fertig gepackter Kisten an: Statt loser Mengen, die Kundinnen und Kunden selbst abschätzen müssen, gibt es eine definierte Einheit mit bekanntem Gewicht, bekanntem Volumen und bekanntem Versandweg.
Diese Entscheidung reicht bis in die Produktstruktur des Shops. Ein Sortiment aus klar geschnittenen Paketen lässt sich anders abbilden als eines mit frei wählbaren Mengen. Die Auswahl wird kürzer, die Preisdarstellung eindeutig, die Versandregeln bleiben beherrschbar.
Dazu kommt der Rhythmus des Kaufs. Brennholz wird nicht einmal gekauft, sondern nachgekauft, und der Bedarf verteilt sich über die Heizsaison. Ein Shop für diese Ware muss die einmalige Bestellung und die wiederkehrende Lieferung im Abo gleichzeitig bedienen, ohne dass Kunden zwei verschiedene Wege durch die Seite lernen müssen.
Der Bestellprozess war der Kern der Aufgabe: Kundinnen und Kunden sollen schnell zu ihrem Brennholz kommen. Bei einem überschaubaren Sortiment heißt das vor allem, Zwischenschritte wegzulassen. Je weniger Entscheidungen zwischen Produktseite und Bestellabschluss liegen, desto seltener bricht jemand aus Unsicherheit ab.
Geliefert wird deutschlandweit versandkostenfrei. Das ist nicht nur eine Konditionsfrage, es vereinfacht auch die Nutzerführung: Der Preis auf der Produktseite ist der Preis, der am Ende bezahlt wird. Versandkosten, die erst spät im Bestellprozess auftauchen, sind ein klassischer Grund für Abbrüche, und dieser Grund entfällt.
Das Abo stellt zusätzliche Anforderungen an das Shop-System. Eine wiederkehrende Bestellung muss verwaltet werden können, und zwar von den Kunden selbst: Adresse ändern, Rhythmus anpassen, aussetzen, beenden. Wer das nicht vorsieht, verlagert jede dieser Änderungen in den Kundenservice, ausgerechnet bei einem Modell, das von der Dauer der Kundenbeziehung lebt.
Ein Shop für schwere Lieferware wird nicht gleichmäßig genutzt. Die Nachfrage folgt der Heizsaison und dem Wetter. Der Shop muss in Wochen mit hoher Nachfrage also genauso funktionieren wie im Sommer. Das betrifft die Technik, vor allem aber die Abläufe dahinter, von der Kommissionierung bis zur Kommunikation von Lieferzeiten.
Zweitens sind die Erwartungen an die Zustellung ein eigenes Thema. Bei sperriger Ware wollen Käufer wissen, wie geliefert wird und was am Tag der Lieferung von ihnen erwartet wird. Steht das nicht auf der Website, kommt die Frage per Mail oder Telefon, und zwar bei jeder Bestellung neu.
Drittens braucht ein Abo-Modell Aufmerksamkeit über den Launch hinaus. Wiederkehrende Bestellungen laufen im Hintergrund weiter, Zahlungen können scheitern, Adressen ändern sich. Ein Shop-System, das diese Fälle sauber behandelt und sichtbar macht, verhindert, dass aus einer stillen Störung ein verlorener Kunde wird.
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