Technik, Index und Seitenarchitektur
Der technische Teil beginnt bei der Frage, welche Seiten überhaupt in den Index gelangen. Wir werten die Google Search Console auf Statusmeldungen wie "Gecrawlt, zurzeit nicht indexiert" oder "Alternative Seite mit richtigem kanonischen Tag" aus, crawlen die Website mit eigenem Werkzeug und gleichen ab, ob Sitemap, interne Verlinkung und tatsächlich indexierte Adressen zusammenpassen.
Danach folgen die Punkte, die im Quelltext liegen: kanonische Tags, robots.txt und Meta-Robots, hreflang bei mehrsprachigen Seiten, Weiterleitungsketten aus früheren Relaunches, Paginierung und Parameter-URLs. Bei WooCommerce und Shopware kommen typische Fallen dazu, etwa indexierbare Filter- und Sortier-URLs oder Produktvarianten, die als eigenständige Seiten ausgeliefert werden. Bei WordPress kommen automatisch erzeugte Kategorie- und Schlagwortarchive dazu, die selten eigenen Inhalt tragen und trotzdem im Index landen.
Für die Inhalte arbeiten wir mit einer Architektur aus Themenseiten und vertiefenden Unterseiten, die intern aufeinander verweisen. Ladezeiten betrachten wir über Feld- und Labordaten, also Core Web Vitals aus echten Nutzersitzungen ergänzt um Lighthouse-Läufe. Die Reihenfolge der Maßnahmen richtet sich danach, was Sichtbarkeit blockiert, nicht danach, was sich schnell abhaken lässt.
