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Projekt06 / 20

Bielefeld Gutschein

Bielefeld Gutschein: Titelbild des Projekts
Das Projekt

Bielefeld Marketing beauftragte uns mit dem Relaunch der Website des Bielefeld Gutscheins. Die neue Plattform umfasst eine Online-Abfrage des Guthabens.

Leistungen

Orientiert am Design der Gutscheinkarten und der bisherigen Seite entwickelten wir ein freundliches und funktionales Redesign. Darauf basierend entstand eine wartungsfreundliche Website, auf der Besitzer eines Gutscheins ihr Guthaben abfragen oder den Gutschein kaufen und verschenken können.

Fokus

Die Partnerunternehmen, bei denen der Gutschein eingelöst werden kann, werden über eine direkte Anbindung an das Management-System von Bielefeld eingebunden.

Details

Besonders in der mobilen Ansicht haben wir Wert darauf gelegt, die Einstiege zum Kauf des Gutscheins und zur Guthabenabfrage leicht zugänglich zu machen.

Bielefeld Gutschein: Bild 1
Bielefeld Gutschein: Bild 2
Bielefeld Gutschein: Bild 3

Ein Stadtgutschein bedient zwei sehr verschiedene Besuchergruppen

Ein Stadtgutschein verbindet zwei Aufgaben in einem Auftritt. Auf der einen Seite steht der Kauf, meist als Geschenk und häufig unter Zeitdruck. Auf der anderen Seite steht der Besitzer einer Karte, der nur wissen will, wie viel Guthaben noch darauf ist. Beide Gruppen kommen mit einer klaren Absicht, aber mit gegensätzlichen Erwartungen an die Seite.

Dazu kommt eine dritte Ebene: die Partnerunternehmen, bei denen der Gutschein eingelöst werden kann. Dieser Bestand verändert sich laufend, und für Kaufinteressenten ist er das eigentliche Argument. Ein Gutschein ist so viel wert wie die Auswahl der Orte, an denen er gilt.

Ein Relaunch in dieser Lage arbeitet außerdem nicht auf leerem Grund. Die Gutscheinkarten existieren physisch, sie sind im Umlauf und bringen ihr eigenes Design mit. Die Website muss daran anschließen, damit Karte und Plattform als dieselbe Sache erkennbar bleiben.

Kaufen und Guthaben abfragen als gleichrangige Einstiege

Orientiert am Design der Gutscheinkarten und der bisherigen Seite entstand ein freundliches und funktionales Redesign. Die beiden Hauptwege, das Guthaben abfragen sowie den Gutschein kaufen und verschenken, stehen dabei nebeneinander statt nacheinander. Besonders in der mobilen Ansicht wurde darauf geachtet, dass beide Einstiege leicht zugänglich sind.

Das ist eine bewusste Abweichung von der üblichen Verkaufslogik, in der alles auf den Kauf zuläuft. Bei einem Stadtgutschein ist die Guthabenabfrage kein Nebenweg, sondern ein häufiger Anlass, überhaupt auf die Seite zu kommen. Wer sie versteckt, erzeugt Suchaufwand bei genau den Menschen, die den Gutschein bereits in der Hand halten.

Die Partnerunternehmen werden über eine direkte Anbindung an das Management-System von Bielefeld eingebunden. Eine solche Anbindung nimmt die Pflege aus der Website heraus: Der Stand der Akzeptanzstellen wird dort geführt, wo er ohnehin verwaltet wird, und die Seite zeigt ihn an.

Worauf es bei Gutscheinplattformen ankommt

Früh zu klären ist, wo die führenden Daten liegen. Sobald Akzeptanzstellen, Guthaben und Verkauf an mehreren Stellen gepflegt werden, entstehen Abweichungen, und Abweichungen fallen bei einem Zahlungsmittel sofort auf. Eine klare Zuordnung, welche Seite welche Information führt, ist deshalb keine technische Nebensache, sondern die Grundlage für Vertrauen in die Plattform.

Die zweite Entscheidung betrifft die Wege selbst. Ein Kauf als Geschenk hat andere Anforderungen als ein Kauf für sich, und eine Abfrage soll ohne Konto und ohne Umweg funktionieren. Jede zusätzliche Zwischenseite kostet auf einem Mobilgerät mehr als am Schreibtisch.

Nach dem Launch trägt die Pflegefreundlichkeit. Ein Stadtgutschein lebt saisonal, mit Aktionen und wechselnden Partnern. Eine Plattform, die sich ohne gestalterische Eingriffe aktualisieren lässt, bleibt über Jahre benutzbar. Eine, die für jede Änderung Hand anlegen verlangt, veraltet schnell.

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