Ein neues Konto muss seine Daten erst verdienen
Google empfiehlt beim Anlegen einer Kampagne fast immer automatisierte Gebote. Das ist bei einem eingelaufenen Konto richtig und bei einem neuen Konto eine Falle. Automatisierte Gebote entscheiden anhand vergangener Conversions, wie viel ein Klick wert ist. Ein Konto ohne Historie hat diese Grundlage nicht, bietet deshalb vorsichtig, verliert die Auktionen und sammelt genau die Daten nicht, die es bräuchte.
Das Ergebnis sieht aus wie ein technisches Problem, ist aber keines: Anzeigen sind freigegeben, das Budget ist da, das Konto meldet keine Fehler, und trotzdem passiert fast nichts. Wer in dieser Lage das Budget erhöht, ändert nichts, weil nicht das Budget der Engpass ist, sondern das Gebot.
Der Ausweg ist unspektakulär: für die Anlaufphase auf klickbasierte Gebote mit einer Obergrenze wechseln, Reichweite kaufen, Conversions sammeln. Sobald genug davon vorliegen, zurück auf Conversion-Gebote. Wichtig ist, den Wechsel nicht zu früh zu machen, sonst beginnt dasselbe Spiel von vorn.
