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Google Ads

Google Ads bringt Sie sofort auf die erste Seite – und genauso schnell Geld los, wenn das Konto unsauber aufgesetzt ist. Wir bauen Kampagnen so, dass jeder ausgegebene Euro einer Suchanfrage zuzuordnen ist: Struktur nach Leistungen und Orten, einzelne Suchbegriffe statt breiter Themen, Negativlisten gegen Streuung, und Anzeigentexte, die halten, was die Zielseite einlöst.

Der schwierige Teil beginnt danach. Gebote steuern sich erst dann selbst, wenn genug Conversion-Daten vorliegen – ein neues Konto muss diese Daten erst verdienen. Und in Deutschland sieht ein Werbekonto nur, wozu Besucher eingewilligt haben. Wir richten die Messung so ein, dass sie unter Consent Mode belastbar bleibt, und verzahnen sie mit Web Analyse und SEO, damit bezahlte und organische Sichtbarkeit nicht gegeneinander laufen.

Spektrum
Von der ersten Suchkampagne für eine Region über Conversion-Tracking und Gebotsstrategie bis zur laufenden Steuerung: Suchbegriffe, Negativlisten, Anzeigentexte, Gerätegebote und Budgetverteilung.
Anwendung
Wenn Sie planbar Anfragen brauchen, bevor SEO greift, oder ein Angebot testen wollen, für das noch keine organische Sichtbarkeit besteht. Auch als Ergänzung zu bestehenden Rankings sinnvoll, damit Sie auch dort erscheinen, wo Sie organisch auf Platz vier stehen.
Details
Wir starten mit dem Conversion-Tracking, weil ohne Messung jede Gebotsentscheidung geraten ist. Danach Kontostruktur, Suchbegriffe und Anzeigen. In den ersten Wochen steuern wir klickbasiert mit gedeckeltem Gebot, bis genug Conversions für automatisierte Gebote zusammengekommen sind. Danach läuft die Arbeit über Suchbegriffsberichte, Negativlisten und Gebotsanpassungen.

Ein neues Konto muss seine Daten erst verdienen

Google empfiehlt beim Anlegen einer Kampagne fast immer automatisierte Gebote. Das ist bei einem eingelaufenen Konto richtig und bei einem neuen Konto eine Falle. Automatisierte Gebote entscheiden anhand vergangener Conversions, wie viel ein Klick wert ist. Ein Konto ohne Historie hat diese Grundlage nicht, bietet deshalb vorsichtig, verliert die Auktionen und sammelt genau die Daten nicht, die es bräuchte.

Das Ergebnis sieht aus wie ein technisches Problem, ist aber keines: Anzeigen sind freigegeben, das Budget ist da, das Konto meldet keine Fehler, und trotzdem passiert fast nichts. Wer in dieser Lage das Budget erhöht, ändert nichts, weil nicht das Budget der Engpass ist, sondern das Gebot.

Der Ausweg ist unspektakulär: für die Anlaufphase auf klickbasierte Gebote mit einer Obergrenze wechseln, Reichweite kaufen, Conversions sammeln. Sobald genug davon vorliegen, zurück auf Conversion-Gebote. Wichtig ist, den Wechsel nicht zu früh zu machen, sonst beginnt dasselbe Spiel von vorn.

Was ein Werbekonto in Deutschland nicht sieht

Wer ein Cookie-Banner korrekt einsetzt, misst weniger, als er ausgibt. Ein Teil der Besucher lehnt Marketing-Cookies ab; für diese Klicks kann Google keine Verbindung zwischen Anzeige und späterer Anfrage herstellen. Die Folge ist eine Lücke zwischen dem, was das Werbekonto an Klicks meldet, und dem, was in der Web-Analyse als bezahlter Besuch ankommt. Diese Lücke ist kein Einrichtungsfehler, sondern die Rechtslage.

Praktisch heißt das: Conversions, die tatsächlich stattgefunden haben, tauchen im Konto nicht auf. Wer daraufhin Kampagnen pausiert, schaltet womöglich das ab, was funktioniert.

Dagegen hilft dreierlei. Consent Mode sauber einrichten, damit Google für nicht eingewilligte Besucher wenigstens modellierte Daten bekommt. Enhanced Conversions aktivieren, die gehashte Kontaktdaten aus abgeschickten Formularen abgleichen. Und die Zahlen des Werbekontos regelmäßig gegen die tatsächlich eingegangenen Anfragen halten – die Anfragen im Postfach sind die belastbarere Quelle.

Woran man erkennt, dass die Zielseite nicht schuld ist

Google bewertet jedes Keyword mit einem Qualitätsfaktor von 1 bis 10 und schlüsselt ihn in Anzeigenrelevanz, erwartete Klickrate und Nutzererfahrung der Zielseite auf. Steht dort bei einem neuen Konto überall „unterdurchschnittlich“, ist der naheliegende Schluss, die Seite sei zu langsam oder zu schlecht. Meistens stimmt das nicht.

Der Qualitätsfaktor speist sich aus historischer Klickrate. Ein Konto, das seit zwei Wochen läuft, hat davon kaum etwas, und die Bewertung fällt entsprechend aus – auch bei einer Seite, die in unter zwei Sekunden lädt. Bevor man eine Landingpage umbaut, lohnt eine Messung: Ladezeit unter mobiler Drosselung, Layoutverschiebung, tatsächliche Klickrate der Anzeigen. Liegen diese Werte gut, ist der Qualitätsfaktor ein Altersproblem und kein Qualitätsproblem.

Umgekehrt gilt dasselbe: Wenn die tatsächliche Klickrate dauerhaft niedrig bleibt, obwohl die Anzeigen ganz oben stehen, liegt es nicht am Gebot, sondern am Text oder am Angebot.

Häufige Fragen

Was kostet Google Ads?

Zwei Posten: das Mediabudget, das direkt an Google geht, und die Betreuung. Das Mediabudget richtet sich nach dem Klickpreis Ihrer Branche und der Menge an Suchanfragen. In regionalen Dienstleistungsmärkten liegen Klickpreise häufig zwischen zwei und fünf Euro. Wichtig ist die Rechnung dahinter: Wenn ein Auftrag mehrere hundert Euro wert ist, darf ein Lead auch fünfzig oder achtzig Euro kosten. Wir setzen das Budget deshalb nicht nach Bauchgefühl, sondern nach dem, was ein Abschluss bei Ihnen einbringt.

Wie lange dauert es, bis Google Ads Anfragen bringt?

Die ersten Klicks kommen am selben Tag. Belastbare Aussagen über Kosten pro Anfrage brauchen deutlich länger, weil sie eine ausreichende Zahl an Conversions voraussetzen. In kleinen regionalen Märkten mit wenigen hundert Suchanfragen im Monat können das mehrere Wochen sein. Wer nach fünf Tagen und zwölf Klicks eine Kampagne beurteilt, beurteilt Zufall.

Warum bekommt meine neue Kampagne kaum Impressionen?

Meist wegen automatisierter Gebote ohne Conversion-Historie. Prüfen lässt sich das am Anteil möglicher Impressionen: Steht dort ein hoher Verlust durch den Anzeigenrang bei gleichzeitig niedrigem Verlust durch das Budget, ist das Gebot der Engpass, nicht das Geld. Mehr Budget hilft dann nicht. Der Weg führt über klickbasierte Gebote mit Obergrenze, bis genug Conversions für die Automatik vorliegen.

Warum zeigt Google Ads mehr Klicks als meine Web-Analyse Sitzungen?

Weil ein Teil der Besucher dem Marketing-Tracking widerspricht. Diese Klicks zahlen Sie, sie erscheinen aber in der Web-Analyse nicht als bezahlter Besuch, weil ohne Einwilligung keine Zuordnung möglich ist. Ein Unterschied ist also normal. Auffällig wird es erst, wenn die Lücke sehr groß ist – dann lohnt der Blick auf Consent Mode, das automatische Tagging und die Ladereihenfolge der Skripte.

Lohnt sich Google Ads bei kleinem regionalem Suchvolumen?

Oft ja, aber mit anderen Erwartungen. Bei wenigen hundert Suchanfragen im Monat wird ein hohes Tagesbudget nie ausgeschöpft – der Hebel liegt dann nicht im Budget, sondern darin, bei den wenigen relevanten Anfragen tatsächlich oben zu stehen. Solche Konten kosten monatlich häufig weniger als erwartet. Vor dem Start prüfen wir das Suchvolumen der Zielbegriffe, damit Sie wissen, was überhaupt erreichbar ist.

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