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Web Analyse

Diese Leistung befasst sich mit der Erhebung, Verarbeitung und Auswertung von Analysen, die von einer Website oder Anwendung erzeugt werden. Um das Besucherverhalten zu verstehen und die Leistung der Website zu verbessern, helfen Schritte wie das Einrichten von Überwachungstools, das Sammeln von Daten, das Erstellen von Berichten und das Durchführen von Analysen, um Muster und Trends zu identifizieren. Die resultierenden Informationen können zur Optimierung von Design, Navigation, Inhalt und Marketingstrategie verwendet werden, um die Benutzerzufriedenheit und Performance zu erhöhen.
Spektrum
Analyse von Performance, Kommunikation, Mitbewerbern, SEO-Aspekten und mehr. Vieles an einer digitalen Anwendung lässt sich analysieren, die richtige Kombination und Interpretation machen den Unterschied.
Anwendung
Überall dort, wo Daten anfallen und Verbesserungspotenzial besteht, liefern Analysen die Grundlage für fundierte Entscheidungen.
Details
Mit geeigneten Werkzeugen und Erfahrung analysieren wir Ihre digitale Präsenz und leiten konkrete Verbesserungen ab.

Messkonzept, Tracking und Datenqualität

Bevor ein Werkzeug eingebunden wird, entsteht ein Messkonzept: welche Handlungen zählen, wie sie heißen und welche Zusatzinformationen mitgegeben werden. Ohne diese Liste entstehen Ereignisse mit ähnlichen Namen, die später niemand mehr auseinanderhält, und Berichte, die je nach Betrachter andere Zahlen ergeben.

Umgesetzt wird das je nach Ausgangslage mit Google Analytics 4, mit cookiearmen Werkzeugen wie Plausible oder mit einer selbst gehosteten Matomo-Instanz. Die Daten liefert eine Datenschicht im Quelltext, bei Shops mit den üblichen Ereignissen entlang des Kaufwegs, also Produktansicht, Warenkorb, Kassenstart und Bestellung. Für WooCommerce und Shopware setzen wir das direkt im Theme oder über ein Plugin um, damit Warenkorb- und Bestellwerte serverseitig stimmen und nicht aus dem Seitentext geraten werden.

Dazu kommen Quellen, die kein Einverständnis brauchen: Serverlogs, Statuscodes, Ladezeitmessungen und die Search Console. Am Ende steht ein Bericht, der eine überschaubare Zahl von Kennzahlen zeigt und für jede benennt, welche Entscheidung sie stützt. Alles Weitere bleibt im Werkzeug abrufbar, muss aber niemanden monatlich beschäftigen.

Wann Zahlen weiterhelfen und wann nicht

Web-Analyse trägt, wenn genug passiert, damit Unterschiede erkennbar werden. In einem Shop mit regelmäßigen Bestellungen lässt sich ablesen, an welchem Schritt des Kaufwegs Kunden abspringen und ob eine Änderung wirkt. Auf einer Lead-Website mit stetigen Anfragen lässt sich zuordnen, welche Seiten und Quellen zu Gesprächen führen.

Typische Anlässe sind ein bevorstehender Relaunch, für den ein belastbarer Ausgangswert gebraucht wird, ein Shop mit auffällig vielen Abbrüchen im Checkout, unklare Herkunft der Anfragen vor einer Budgetentscheidung, oder ein bestehendes Setup, dessen Zahlen niemand mehr für glaubwürdig hält, weil Bestellungen doppelt gezählt werden oder eine Quelle plötzlich verschwindet.

Bei sehr wenigen Besuchen und einzelnen Anfragen im Monat tragen die Zahlen dagegen keine Aussage. Zufall überlagert dann jeden Effekt, und ein Test hätte keine ausreichende Grundlage. In dieser Lage bringen Gespräche mit Kunden, Aufzeichnungen einzelner Sitzungen und ein prüfender Blick auf Formulare und Checkout mehr als jedes Auswertungswerkzeug. Ein einfaches Zählen der Anfragen genügt dann meist als Messung.

Einwilligung, Attribution und die Lücken dazwischen

Analysewerkzeuge, die Endgeräte auslesen oder Kennungen speichern, setzen in aller Regel eine Einwilligung voraus. Praktisch heißt das: ein Einwilligungswerkzeug, das Kategorien sauber trennt, Tags erst nach Zustimmung auslöst und Entscheidungen protokolliert. Wie Ihr Fall rechtlich zu bewerten ist, klären Sie mit Ihrer Datenschutz- oder Rechtsberatung. Wir setzen die Vorgaben technisch um, dokumentieren, welcher Dienst bei welcher Kategorie startet, und prüfen im Anschluss, ob eine Ablehnung tatsächlich alles unterbindet.

Server-Side-Tracking über einen eigenen Endpunkt macht die Übertragung stabiler und hält Daten kontrollierbar, weil Sie entscheiden, was weitergegeben wird. Eine Einwilligungspflicht entfällt dadurch nicht, sie wird nur an anderer Stelle geprüft.

Bei der Zuordnung von Anfragen bleibt eine Lücke. Ablehnungen im Banner, Adblocker, verkürzte Cookie-Laufzeiten in einigen Browsern und Wechsel zwischen Geräten führen dazu, dass ein Teil der Wege unsichtbar ist. Deshalb vergleichen wir mehrere Quellen: Werbekonten, Analysewerkzeug, CRM und eine kurze Frage im Formular, wie jemand auf Sie gestoßen ist. Die Abweichungen zwischen diesen Quellen ordnen wir ein, statt sie zu ignorieren.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Google Analytics 4 und Plausible?

Google Analytics 4 bietet mehr Auswertungsmöglichkeiten, verbindet sich direkt mit Google Ads und kennt detaillierte E-Commerce-Berichte. Es ist dafür komplexer und wirft mehr Fragen zur Einwilligung und Datenverarbeitung auf. Plausible zeigt weniger, kommt ohne Cookies aus und ist schnell zu lesen. Für Websites ohne bezahlte Kampagnen reicht das oft. Für Shops mit Anzeigenbudget führt selten ein Weg daran vorbei, beides zu betrachten.

Brauchen wir für Web-Analyse ein Einwilligungsbanner?

Sobald Informationen auf dem Endgerät gespeichert oder ausgelesen werden, ist regelmäßig eine Einwilligung erforderlich. Einige cookiefreie Verfahren werden anders bewertet, die Einschätzung hängt vom Einzelfall ab und gehört zu Ihrer Datenschutzberatung. Wir richten das Einwilligungswerkzeug so ein, dass ohne Zustimmung nichts ausgelöst wird, und liefern eine Übersicht aller eingebundenen Dienste als Grundlage für Ihre Datenschutzerklärung.

Was bringt Server-Side-Tracking konkret?

Die Daten laufen zuerst an einen Endpunkt auf Ihrer eigenen Domain und von dort weiter. Das macht die Übertragung robuster gegen Blocker, verlängert die Lebensdauer serverseitig gesetzter Kennungen und gibt Ihnen Kontrolle darüber, welche Felder ein Dienst überhaupt erhält. Der Aufwand liegt im Betrieb: Der Endpunkt muss gehostet, überwacht und aktuell gehalten werden. Die Einwilligungsfrage bleibt davon unberührt.

Warum weichen Zahlen aus Google Ads und Analytics voneinander ab?

Weil beide unterschiedlich zählen. Werbekonten rechnen eine Conversion dem Klick zu, der sie ausgelöst hat, und zwar rückwirkend im Zeitfenster davor. Analysewerkzeuge ordnen sie dem Zeitpunkt und häufig einem anderen Modell zu, das mehrere Kontaktpunkte berücksichtigt. Dazu kommen unterschiedliche Umgänge mit fehlender Einwilligung. Abweichungen sind normal, wichtig ist ein Wert je Frage, an dem Sie sich orientieren.

Lassen sich alte Daten beim Wechsel des Werkzeugs mitnehmen?

Nur eingeschränkt. Rohdaten lassen sich in der Regel nicht in ein anderes System überführen, weil Definitionen und Zählweisen nicht übereinstimmen. Möglich ist ein Export der Berichte aus dem alten Werkzeug als Archiv sowie eine Übergangszeit, in der beide Systeme parallel messen. Dadurch kennen Sie den Versatz zwischen den Zahlen und können ältere Zeiträume weiterhin einordnen.

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