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Kampagnenkonzept

In enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit Ihnen entwickeln wir Kampagnenkonzepte, die zu Marke und Zielgruppe passen. Dafür braucht es eine sorgfältige Identifizierung der Userbase, eine klare Formulierung der Botschaft und die Auswahl geeigneter Kanäle, Plattformen und Medien für die Verbreitung.
Spektrum
Sei es eine dedizierte Kampagnen-Website oder multimediale Konzepte, wir kreieren spannende Ideen mit Ihnen.
Anwendung
Ein gut durchdachtes Kampagnenkonzept ist der erste Schritt jeder Marketingkampagne.
Details
Auch Marktforschung und interdisziplinäres Denken gehört dazu!

Vom Briefing zum Kanalplan

Am Anfang steht ein Briefing, das benennt, was die Kampagne erreichen soll und woran sich das ablesen lässt: Anfragen, Bestellungen, Newsletter-Anmeldungen, Bewerbungen oder Bekanntheit in einem klar abgegrenzten Markt. Aus dem Ziel leiten wir die Botschaft ab, meist als Kernaussage mit Varianten für die einzelnen Kanäle, weil ein Suchanzeigen-Text anders funktioniert als ein Messebanner.

Danach entsteht der Kanalplan. Wir ordnen jedem Kanal eine Aufgabe zu, statt überall dasselbe auszuspielen: Suche fängt bestehende Nachfrage ab, Social und Display erzeugen sie, E-Mail und Retargeting begleiten Interessenten weiter. Dazu gehört eine Asset-Liste mit allen Formaten, die produziert werden müssen, von quadratischen und hochformatigen Anzeigenmotiven über Videoschnitte in mehreren Längen bis zu Landingpage-Texten und Betreffzeilen.

Parallel legen wir das Messkonzept an: eindeutige UTM-Parameter, benannte Conversion-Ereignisse und eine Zuordnung, welche Zahl auf welche Frage antwortet. Zeitplan, Freigabeschritte und Verantwortlichkeiten stehen im selben Dokument, damit die Produktion nicht an Abstimmungsschleifen hängen bleibt. Dazu gehört auch, wer welche Texte liefert und ab wann Bildmaterial vorliegen muss.

Anlässe, die ein Konzept rechtfertigen

Ein eigenes Konzept lohnt sich, wenn etwas Neues in den Markt geht oder sich etwas Grundlegendes ändert: eine Produkteinführung, ein Messeauftritt mit Vor- und Nachlauf, die Eröffnung eines Standorts, ein Rebranding, der Eintritt in ein neues Land oder eine Recruiting-Offensive für schwer besetzbare Stellen.

Für laufende Performance-Kampagnen, bei denen Motive und Botschaft stehen und nur Budgets und Zielgruppen justiert werden, braucht es kein neues Konzept. Das ist Optimierungsarbeit im Bestand. Auch wenn die Website oder der Shop die erzeugte Nachfrage nicht bedienen kann, etwa weil das Kontaktformular schlecht erreichbar oder der Checkout fehleranfällig ist, gehört diese Baustelle zuerst geschlossen. Sonst zahlt die Kampagne auf ein System ein, das die Aufmerksamkeit wieder verliert.

Interessant wird ein Konzept außerdem, wenn mehrere Abteilungen beteiligt sind. Sobald Vertrieb, Personal und Marketing gleichzeitig kommunizieren, entsteht ohne gemeinsame Linie schnell ein widersprüchliches Bild nach außen. Das Konzept legt dann fest, welche Aussage führt und welche ihr zuarbeitet.

Woran Kampagnen in der Umsetzung scheitern

Der häufigste Bruch liegt zwischen Anzeige und Ziel. Wer auf ein konkretes Versprechen klickt und auf einer allgemeinen Startseite landet, springt ab. Eine Landingpage, die genau die Aussage der Anzeige aufgreift, ist deshalb Teil des Konzepts und nicht ein späterer Zusatz.

Der zweite Bruch liegt in der Messung. Ohne saubere Kampagnen- und Quellparameter lassen sich Ergebnisse nachträglich nicht mehr auseinanderhalten. Dazu kommt die Einwilligungsebene: ohne erteilte Einwilligung greifen viele Tracking-Mechanismen nicht, was Zahlen kleiner erscheinen lässt als die tatsächliche Wirkung. Diese Lücke lässt sich abschätzen, aber nicht wegdiskutieren, und die rechtliche Bewertung gehört in die Hände Ihrer Datenschutz- oder Rechtsberatung.

Dazu kommen praktische Punkte: Motive nutzen sich in engen Zielgruppen schnell ab, deshalb braucht es Varianten von Anfang an. Nutzungsrechte an Bildern, Musik und Aufnahmen von Personen sollten vor der Produktion geklärt sein, samt Laufzeit und Kanälen. Und Assets werden so angelegt, dass sie nach der Kampagne weiterverwendet werden können.

Häufige Fragen

Was gehört alles in ein Kampagnenkonzept?

Ziel und Erfolgskriterien, die Beschreibung der Zielgruppe, die Kernbotschaft mit Varianten je Kanal, der Kanal- und Zeitplan, eine Liste der zu produzierenden Assets samt Formaten sowie das Messkonzept mit Quellparametern und Conversion-Ereignissen. Dazu kommen Verantwortlichkeiten und Freigabeschritte. Das Dokument ist so angelegt, dass auch eine externe Produktion oder Ihre interne Abteilung damit direkt arbeiten kann.

Übernehmen Sie auch die Schaltung und das Mediabudget?

Konzept, Botschaft, Assets und Landingpages kommen von uns. Die Schaltung richten wir in Ihren eigenen Werbekonten ein, damit Konten, Daten und Zahlungsdaten bei Ihnen bleiben. Arbeitet bereits eine Mediaagentur für Sie, liefern wir das Konzept in einer Form, mit der sie direkt weiterarbeiten kann. Das Budget selbst verwalten Sie, wir stimmen die Verteilung auf Kanäle mit Ihnen ab.

Brauchen wir für eine Kampagne eine eigene Landingpage?

Meistens ja, sobald die Kampagne ein konkretes Versprechen macht. Eine eigene Seite kann Aussage, Bildwelt und Formular auf genau diesen Anlass zuschneiden und lässt sich sauber messen. Bei einem klar abgegrenzten Angebot reicht manchmal eine bestehende Produkt- oder Leistungsseite, die dafür angepasst wird. Entscheidend ist, dass der Weg von der Anzeige bis zur Anfrage ohne Bruch verläuft.

Wie messen wir, ob eine Kampagne funktioniert hat?

Vor dem Start legen wir fest, welche Handlung als Erfolg zählt, und richten dafür Ereignisse und Quellparameter ein. Während der Laufzeit betrachten wir Reichweite, Klicks und die eingerichteten Ereignisse getrennt nach Kanal. Danach kommt der Abgleich mit dem, was im Vertrieb tatsächlich ankam. Ergänzend hilft eine Frage im Formular, wie jemand auf Sie aufmerksam geworden ist, weil sie Lücken der technischen Messung sichtbar macht.

Können bestehende Marken-Assets weiterverwendet werden?

Ja, und das ist meist der bessere Weg. Wir prüfen, was aus Corporate Design, Bilddatenbank und früheren Kampagnen tragfähig ist, und ergänzen nur, was fehlt. Häufig fehlen weniger die Motive als die Formate, etwa hochformatige Zuschnitte oder kurze Videofassungen. Wo Nutzungsrechte abgelaufen sind oder nur für bestimmte Kanäle gelten, benennen wir das vor der Produktion.

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