Warum spontane Treffen eine eigene Art von App verlangen
Eine App für spontane Treffen arbeitet gegen ein enges Zeitfenster. Wer heute Abend noch jemanden treffen will, entscheidet das in Minuten, nicht in Tagen. Damit fällt der übliche Ablauf aus Termin vorschlagen, abstimmen und bestätigen weg. Die Anwendung muss stattdessen zeigen, was gerade gilt.
Daraus folgt eine ungewöhnliche Anforderung an die Oberfläche. Der Weg vom Öffnen der App bis zum Eintrag muss so kurz sein, dass er sich unterwegs erledigen lässt. Bei HopUp heißt das: App öffnen, Ort wählen, fertig. Jeder zusätzliche Schritt an dieser Stelle ist teuer, weil er genau in dem Moment steht, in dem sich die Nutzung entscheidet.
Die zweite Schwierigkeit liegt im Zusammenspiel. Eine Anwendung dieser Art ist nur nützlich, wenn mehrere Menschen sie zur selben Zeit nutzen. Karte und Feed müssen deshalb auch dann etwas Verständliches zeigen, wenn wenig los ist, und sie müssen ohne Verzögerung reagieren, sobald sich etwas ändert. Wer eine Karte öffnet und veraltete Einträge sieht, misstraut der Angabe danach dauerhaft.

