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Projekt17 / 20

Bielefeld Shop

Bielefeld Shop: Titelbild des Projekts
Das Projekt
Die Bielefeld Marketing GmbH verkauft ihr Souvenirsortiment sowie den Stadtgutschein seit einiger Zeit in einem eigenen Onlineshop. KOMMERS wurde mit dem Relaunch des Shops beauftragt, der bis dahin mit einem Standard-Design von WordPress betrieben wurde.

Leistungen

KOMMERS entwickelt für Stadtmarketinggesellschaften individuelle Onlineshops. Im Fokus stehen die Präsentation der Produkte und ein einfacher Bestellweg. Im Zuge der Shop-Implementierung optimieren wir zudem Geschäftsprozesse: Nach Abschluss der Online-Zahlung, die über Zahlungsdienstleister automatisch abgewickelt wird, erhalten Ihre Kunden auf Wunsch automatisiert eine Bestellbestätigung samt konformer Rechnung. Auch den Versandprozess automatisieren wir auf Wunsch.

Fokus

KOMMERS setzte im Kundenauftrag ein neues Shopdesign um, das das Corporate Design der Stadtmarketinggesellschaft berücksichtigt. Entstanden ist ein aufgeräumter, übersichtlicher Shop, in dem das Produkt im Fokus steht.

Details

KOMMERS realisierte im Zuge der Designumstellung die moderne Darstellung von verschiedenen Produktvarianten. Zudem wurden diverse neue Features, wie zum Beispiel die bis auf die Produktebene individualisiert eingestellten Versandvorgaben, nach Kundenvorgaben eingerichtet. Im Fokus des Relaunches stand auch der Bestandsschutz der vorhandenen Bestell- und Rechnungsdaten, sodass der Relaunch ohne organisatorische Beeinträchtigungen durchgeführt werden konnte.

Bielefeld Shop: Bild 1
Bielefeld Shop: Bild 2
Bielefeld Shop: Bild 3

Souvenirs und Stadtgutschein in einem Shop

Ein Onlineshop einer Stadtmarketinggesellschaft verkauft zwei sehr unterschiedliche Dinge unter einem Dach. Auf der einen Seite steht das Souvenirsortiment: greifbare Artikel, oft in mehreren Ausführungen, mit unterschiedlichen Größen, Farben oder Gewichten. Auf der anderen Seite steht der Stadtgutschein, ein Produkt, das keine Beschaffenheit hat, sondern einen Wert.

Beides in einem Shop abzubilden, ist die eigentliche Anforderung. Artikel und Gutschein folgen bei Darstellung, Versand und Abwicklung unterschiedlichen Logiken, sollen für Käufer aber wie ein einziges Angebot wirken.

Dazu kommt der Absender. Eine Stadtmarketinggesellschaft tritt öffentlich auf, ihr Erscheinungsbild ist festgelegt und gilt über alle Kanäle hinweg. Bis zum Relaunch lief der Shop mit einem Standard-Design von WordPress. Ein Standard-Design ist funktional, bildet aber kein eigenes Erscheinungsbild ab. Beim Relaunch stand deshalb das Corporate Design der Gesellschaft im Vordergrund, damit der Shop als Teil davon erkennbar ist.

Gestaltung, Varianten und Versand hängen zusammen

Das neue Shopdesign nimmt das Corporate Design der Stadtmarketinggesellschaft auf. Aufgeräumt heißt dabei nicht schmucklos, sondern: Die Seite ordnet sich dem Produkt unter. Bei einem Souvenirsortiment ist das die richtige Reihenfolge, weil die Artikel selbst den Wiedererkennungswert tragen.

Sichtbar wird der Zusammenhang von Gestaltung und Technik bei den Produktvarianten. Ein Artikel in mehreren Ausführungen ist im Shop ein Datenmodell und auf der Produktseite eine Auswahl. Beides muss zusammenpassen, sonst entstehen Auswahlfelder, die vorhandene Varianten verstecken oder nicht lieferbare Kombinationen anbieten.

Die Versandvorgaben wurden nach Kundenvorgaben bis auf die Produktebene individualisiert. Bei gemischten Sortimenten ist das der einzig belastbare Weg. Ein pauschaler Versandsatz passt entweder zum schweren Artikel oder zum leichten, aber nie zu beiden. Sobald die Regel am Produkt hängt, stimmt der Warenkorb rechnerisch, ohne dass jemand im Nachgang Beträge korrigieren muss.

Der Relaunch eines Shops, der bereits verkauft

Ein Shop, der bereits verkauft, wird nicht auf der grünen Wiese neu gebaut. Er läuft weiter, während er umgestellt wird. Deshalb stand beim Relaunch der Bestandsschutz der vorhandenen Bestell- und Rechnungsdaten im Vordergrund. Bestellhistorien und Rechnungen sind keine Altlasten, sondern Unterlagen, die aufbewahrt werden müssen und im Tagesgeschäft gebraucht werden, etwa bei Rückfragen zu einem Kauf.

Damit ist die Reihenfolge im Projekt vorgegeben. Erst muss geklärt sein, was mit den vorhandenen Daten geschieht, dann wird über Gestaltung entschieden. Wird es umgekehrt gemacht, steht am Ende ein fertiger Shop, der nicht in Betrieb genommen werden kann.

Bei Shop-Implementierungen dieser Art lohnt derselbe Blick auf die Abläufe hinter der Bestellung. Zahlung über einen Zahlungsdienstleister, Bestellbestätigung, konforme Rechnung und Versand sind Schritte, die entweder automatisch laufen oder von Hand erledigt werden. Was beim Relaunch nicht mitgedacht wird, bleibt dauerhaft Handarbeit.

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