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Wettbewerbsanalyse

Wir untersuchen die Aktivitäten, Strategien und das Erscheinungsbild Ihrer Wettbewerber. So verstehen Sie besser, wie Sie sich auf dem Markt differenzieren und positionieren können. Dazu gehört die Identifizierung von direkten und indirekten Wettbewerbern, Marketingstrategien und weitere Aspekte des Geschäfts.
Spektrum
Unternehmen, die sich im Markt klar positionieren wollen, profitieren von einer Wettbewerbsanalyse.
Anwendung
Erkennen Sie, wie Ihre Stärken und Schwächen im Vergleich zu anderen dargestellt werden. Dadurch lassen sich geeignete Prozesse entwickeln, um sich differenziert und von der Masse abgehoben zu präsentieren.
Details
Verschiedene Analysemethoden, von technischen bis visuellen, bieten uns einen Einblick in das Wirken Ihres Marktes.

Vom Wettbewerberset zur Vergleichsmatrix

Zuerst wird festgelegt, wer überhaupt verglichen wird. Neben den Anbietern, die Ihr Vertrieb kennt, nehmen wir die Wettbewerber um Sichtbarkeit dazu: Portale, Fachmedien und Marktplätze, die für Ihre wichtigsten Suchbegriffe vor Ihnen stehen, ohne im klassischen Sinn Mitbewerber zu sein. Beide Gruppen konkurrieren um dieselbe Aufmerksamkeit.

Danach sammeln wir aus öffentlich zugänglichen Quellen. Dazu gehören die Websites selbst mit Aufbau, Sortiment, Argumentation und Kontaktwegen, die Sichtbarkeit in der organischen Suche, laufende Anzeigen über das Google Ads Transparenzcenter und die Werbebibliothek von Meta, Bewertungen und deren Umgang damit, Social-Profile, Newsletter, technische Merkmale wie Shopsystem, Zahlarten und Ladezeiten sowie Stellenanzeigen, die zeigen, wo investiert wird.

Alles landet in einer Matrix mit gleichen Kriterien je Anbieter, damit der Vergleich nicht an unterschiedlichen Maßstäben scheitert. Ergebnis sind benannte Muster: was alle gleich machen, was nur einer macht und wo im Markt niemand eine überzeugende Antwort gibt. Auffällig ist dabei oft weniger das Angebot selbst als die Art, wie es erklärt und belegt wird.

Anlässe, bei denen sich der Blick nach außen lohnt

Der häufigste Anlass ist eine anstehende Entscheidung: ein Relaunch, bei dem Struktur und Argumentation neu gefasst werden, der Eintritt in einen weiteren Markt oder ein neues Land, eine Positionierung, die im Markt noch nicht trennscharf ist, oder die Frage, ob ein zusätzlicher Kanal Budget bekommen soll.

Ebenfalls sinnvoll ist die Analyse, wenn Anfragen zurückgehen, ohne dass sich intern etwas verändert hat. Oft liegt der Grund außerhalb: ein Anbieter hat aufgerüstet, ein Marktplatz hat eine Kategorie besetzt, oder ein Suchergebnis wird inzwischen von einem Portal dominiert. Solche Verschiebungen fallen intern selten auf, weil sie sich über Monate vollziehen.

Nicht geeignet ist eine Wettbewerbsanalyse als Ersatz für Gespräche mit Kunden. Sie zeigt, wie sich andere darstellen, nicht warum jemand kauft. Diese beiden Fragen brauchen unterschiedliche Methoden. Und sie sollte nicht als Bestätigungssuche angelegt sein: wenn das Ergebnis vorher feststeht, entsteht ein aufwendiges Dokument ohne Erkenntnis. Der Nutzen liegt in dem, was unbequem ist.

Grenzen der Daten und Umgang mit den Ergebnissen

Viele Zahlen zum Wettbewerb sind Schätzungen. Sichtbarkeitsindizes, Traffic-Prognosen und Werbeausgaben aus Drittanbieter-Werkzeugen beruhen auf Modellen und Stichproben, nicht auf gemessenen Werten. Wir nutzen sie für Größenordnungen und Verläufe, nicht als exakte Angaben, und kennzeichnen im Bericht, welche Angabe belegt und welche geschätzt ist. Für eine Entscheidung zählt ohnehin die Richtung, nicht die zweite Nachkommastelle.

Eine Analyse ist außerdem eine Momentaufnahme. Preise, Sortimente und Anzeigen ändern sich, deshalb halten wir den Stichtag fest und legen fest, welche Punkte laufend beobachtet werden sollen. Für Preise gilt zusätzlich: erhoben wird, was öffentlich einsehbar ist. Absprachen über Preise oder Konditionen sind ausdrücklich kein Gegenstand dieser Arbeit, und wettbewerbsrechtliche Fragen gehören zu Ihrer Rechtsberatung.

Die größte Gefahr liegt in der Ableitung. Wer alles übernimmt, was gut aussieht, landet bei einer Kopie des Marktdurchschnitts. Wir arbeiten deshalb mit zwei getrennten Listen: Punkte, bei denen ein Rückstand geschlossen werden muss, weil sie inzwischen Erwartung sind, und Punkte, an denen Sie bewusst anders auftreten.

Häufige Fragen

Woher stammen die Daten für eine Wettbewerbsanalyse?

Ausschließlich aus öffentlich zugänglichen Quellen: Websites und Shops, organische Suchergebnisse, Anzeigenarchive von Google und Meta, Bewertungsportale, Social-Profile, Newsletter, Pressemitteilungen, Jahresabschlüsse und Stellenanzeigen. Dazu kommen Analysewerkzeuge, die Sichtbarkeit und Suchbegriffe schätzen. Wir kaufen keine internen Daten ein, arbeiten nicht mit verdeckten Anfragen und geben im Bericht zu jeder Aussage die Quelle und den Stand der Erhebung an. So bleibt nachvollziehbar, worauf eine Einschätzung beruht.

Wie viele Wettbewerber schauen Sie sich an?

So viele, wie nötig sind, um das Bild abzubilden, ohne dass die Matrix unlesbar wird. In der Regel eine überschaubare Auswahl direkter Anbieter, ergänzt um die Seiten, die in der Suche vor Ihnen stehen. Sinnvoller als eine lange Liste ist eine engere Auswahl, die dafür in der Tiefe verglichen wird. Das Set stimmen wir vor Beginn mit Ihnen ab.

Worin unterscheidet sich das von einem SEO-Wettbewerbsvergleich?

Ein SEO-Vergleich betrachtet Rankings, Suchbegriffe, Inhalte und Verlinkung, also einen Kanal. Die Wettbewerbsanalyse nimmt zusätzlich Positionierung, Sortiment, Preisdarstellung, Argumentation, Auftritt und Servicezusagen auf. Beide ergänzen sich: der Kanalblick zeigt, wo Sie verlieren, der Marktblick zeigt, warum. Wenn der Schwerpunkt klar auf Suche liegt, ordnen wir die Arbeit dort ein und halten die Marktbetrachtung knapp. Steht dagegen eine Positionierungsfrage im Raum, ist der breitere Zuschnitt der richtige.

Wie oft sollte eine Wettbewerbsanalyse wiederholt werden?

Eine vollständige Analyse braucht es nur bei größeren Entscheidungen. Sinnvoller ist eine laufende Beobachtung weniger Punkte, etwa Rankings für Ihre wichtigsten Suchbegriffe, aktive Anzeigen der Hauptwettbewerber und Änderungen an deren Angebot. Dafür genügen Benachrichtigungen und ein kurzer regelmäßiger Blick. Die vollständige Erhebung wiederholt sich erst, wenn sich Markt, Sortiment oder Positionierung deutlich verschoben haben, oder wenn ein neuer Anbieter auftritt, den bisher niemand auf dem Schirm hatte.

Was bekommen wir am Ende in die Hand?

Eine Vergleichsmatrix mit allen erhobenen Kriterien, eine Auswertung der Muster im Markt und zwei Handlungslisten: Punkte, an denen ein Rückstand geschlossen werden sollte, und Punkte zur bewussten Abgrenzung. Dazu Screenshots und Quellenangaben, damit die Aussagen nachvollziehbar bleiben. Auf Wunsch gehen wir die Ergebnisse gemeinsam durch und ordnen sie nach Aufwand und erwarteter Wirkung. Die Matrix übergeben wir in bearbeitbarer Form, damit Sie einzelne Kriterien später selbst fortschreiben können.

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