transparent globe
Kontakt aufnehmen

Retail & Product Design

Als physischer und intimer Touchpoint Ihrer Kundschaft stehen Verkaufsräume an vorderster Stelle und präsentieren Ihre Marke im besten Licht. Wir arbeiten eng mit Unternehmen zusammen, um deren Ziele und Anforderungen zu verstehen und eine passende Lösung zu entwickeln. Dazu gehört die Analyse von Markt- und Wettbewerbsdaten, die Identifizierung von Trends und die Entwicklung von Designkonzepten. Produktentwicklung und -prototyping, die Gestaltung von Verpackungen und Ladeneinrichtungen, sowie die Unterstützung bei der Produktion und Umsetzung der Produkte und Ladeneinrichtungen übernehmen wir auch gerne für Sie, um Ihre Dienstleistungen und Produkte stilvoll und markengerecht zu präsentieren.
Spektrum
Messestände, Ladeneinrichtungen, bis hin zur Verpackung. Wir gestalten physische Kontaktpunkte für Ihre Marke.
Anwendung
Durchdachte Produkt- und Einkaufserlebnisse, die Verkaufschancen und Zufriedenheit steigern.
Details
Wir beraten Sie gerne und konzipieren in enger Zusammenarbeit mit Industriepartnern individuelle Lösungen.

Von der Flächenaufnahme bis zum gebauten Regal

Wir starten mit Fläche und Sortiment. Wie viele Artikel sollen auf welchem Platz stehen, wo läuft die Kundschaft entlang, welche Warenträger sind vorhanden, was ist tragende Wand und was Trockenbau. Aus dieser Aufnahme entstehen Grundriss, Zonierung und ein erstes Möblierungskonzept, zunächst als Skizze, dann als Visualisierung mit Materialmustern.

Bei Produkten und Verpackungen läuft es ähnlich. Format, Materialstärke, Stapelbarkeit und Versandweg klären wir, bevor gestaltet wird. Stanzform, Druckverfahren und Veredelung legen wir gemeinsam mit der Druckerei fest, damit das Ergebnis in Auflage funktioniert und nicht nur im Layout.

Die Umsetzung begleiten wir bis in die Fertigung: Muster und Prototypen, Freigabe von Andrucken, Abstimmung mit Ladenbauern und Materiallieferanten, Prüfung vor Ort beim Aufbau. Für Messestände kommt die Anpassung an Standgröße, Hallenvorgaben und die Logistik von Auf- und Abbau dazu. Wo wir nicht selbst fertigen, arbeiten wir mit Industriepartnern, die die jeweilige Technik beherrschen.

Anlässe, bei denen sich der Aufwand rechnet

Der häufigste Anlass ist eine neue Markenidentität, die im Laden noch nicht angekommen ist. Website und Drucksachen sind überarbeitet, der Verkaufsraum stammt aus der Zeit davor und erzählt eine andere Geschichte. Der zweite Anlass ist Wachstum: ein zweiter Standort, ein Shop-in-Shop bei einem Händler oder ein Sortiment, das auf die vorhandenen Träger nicht mehr passt.

Bei Verpackungen ist der Auslöser meist ein neuer Verkaufskanal. Was im Regal funktioniert, übersteht den Paketversand oft nicht, und was als Versandkarton überzeugt, wirkt im Regal verloren. Wer beide Wege bedient, braucht getrennte Lösungen oder eine Konstruktion, die beides aushält.

Wenig sinnvoll ist ein Konzept, wenn nur ein Möbelstück ersetzt oder eine Verpackung unverändert nachbestellt wird. Ebenso wenig lohnt es, solange Positionierung und Sortiment offen sind. Dann kommt zuerst die Markenarbeit, sonst gestalten wir einen Raum für eine Marke, die sich kurz darauf ändert.

Material, Modularität und die Kosten danach

Ladenbau ist eine Entscheidung über Jahre. Deshalb zählt weniger der erste Entwurf als die Frage, was sich später ändern lässt. Modulare Träger mit gleichem Rastermaß erlauben Umbau beim Sortimentswechsel, fest eingebaute Lösungen nicht. Wir achten auf Materialien, die nachbestellbar bleiben, auf Oberflächen, die tägliche Reinigung überstehen, und auf Licht mit passender Farbtemperatur und Farbwiedergabe, weil Ware unter falschem Licht anders aussieht als im Katalog.

Bei Verpackungen entscheiden technische Randbedingungen früh mit. Materialstärke und Wellenart bestimmen Schutz und Gewicht, das Format bestimmt, wie viele Einheiten auf eine Palette gehen. Wer in Deutschland Verkaufsverpackungen in Verkehr bringt, muss sie im Verpackungsregister melden und an einem dualen System beteiligen. Die Recyclingfähigkeit wirkt sich dabei auf die Beteiligungsentgelte aus.

Ebenfalls früh zu klären: wer produziert, in welcher Auflage, mit welcher Vorlaufzeit, und wo die Freigabemuster liegen, an denen künftige Lieferungen gemessen werden.

Häufige Fragen

Gestalten Sie auch Verpackungen für den Paketversand?

Ja. Versandverpackung folgt anderen Regeln als Regalverpackung: Sie muss Fallhöhen und Transport überstehen, sich ohne Werkzeug öffnen lassen und im Idealfall für die Retoure erneut verschließbar sein. Wir klären Format, Materialstärke und Füllmaterial mit der Verpackungsdruckerei und gestalten die Innenseite mit, weil der Moment des Öffnens beim Endkunden zum Produkt gehört.

Arbeiten Sie mit eigenen Ladenbauern zusammen?

Wir gestalten und konzipieren, gefertigt wird von Industriepartnern und Ladenbaubetrieben. Sie können eigene Lieferanten mitbringen, dann arbeiten wir mit deren Systemen und Rastermaßen. Ohne festen Partner holen wir Angebote ein, vergleichen Ausführung und Material und begleiten Fertigung und Aufbau. Die Beauftragung der Produktion läuft in beiden Fällen direkt zwischen Ihnen und dem ausführenden Betrieb.

Was liefern Sie ab, Konzept oder Produktionsdaten?

Beides ist möglich, wir stimmen es vorher ab. Ein Konzept umfasst Grundriss, Zonierung, Visualisierungen und Materialangaben. Für die Fertigung liefern wir Reinzeichnungen auf Basis der Stanzkontur, druckfertige Daten im geforderten Farbraum sowie Zeichnungen und Materiallisten für den Ladenbau. Bei Möbeln übernimmt die Werkplanung in der Regel der ausführende Betrieb, wir prüfen und geben frei.

Wie hängt Ladengestaltung mit dem Onlineshop zusammen?

Über Sortimentslogik und Wiedererkennung. Kategorien, die im Laden anders heißen als im Shop, verwirren Kundschaft, die beides nutzt. Gleiches gilt für Produktnamen und Auszeichnungen am Regal. Praktisch wird es bei Click-and-Collect, Bestellterminals oder QR-Codes am Regal: Dann müssen Bestände, Preise und Beschreibungen zwischen Fläche und Shop dieselben sein.

Können vorhandene Einrichtungselemente weiter genutzt werden?

Häufig ja, vor allem tragende Elemente, Kassentresen und Systemträger mit gängigem Rastermaß. Wir nehmen den Bestand auf und prüfen Zustand, Maße und Oberflächen. Manches lässt sich neu beschichten, folieren oder mit anderen Einlegeböden weiterverwenden. Gegen Weiterverwendung spricht es, wenn Reparatur und Anpassung teurer werden als ein neues Element oder wenn das Rastermaß nicht mehr lieferbar ist.

Passende Leistungen

Bereit für Ihr nächstes Projekt?

Schreiben Sie uns oder buchen Sie direkt ein Erstgespräch. Wir antworten innerhalb von 24 Stunden, werktags meist schneller.

Jetzt Projekt starten