Inhaltstypen, eigenes Theme, eigene Plugins
Am Anfang steht die Frage, welche Inhaltstypen ein Projekt wirklich braucht. Seiten und Beiträge decken selten alles ab, was ein Unternehmen veröffentlicht. Wir legen deshalb zuerst Custom Post Types und eigene Felder an: Referenzen, Standorte, Stellenangebote, Ansprechpartner, Produktdaten. Dazu kommen Taxonomien, über die sich Inhalte filtern und an mehreren Stellen automatisch ausspielen lassen. Erst wenn dieses Modell steht, entsteht das Theme.
Themes bauen wir selbst, statt eine gekaufte Vorlage umzufärben. Das Markup folgt dem Design und nicht dem Funktionsumfang eines fremden Page Builders. Für die Redaktion richten wir den Block-Editor gezielt ein: eigene Blöcke für wiederkehrende Elemente, Block-Patterns für ganze Abschnitte, gesperrte Bereiche dort, wo das Layout nicht verrutschen darf. Wer Inhalte pflegt, sieht nur die Bausteine, die zum Design gehören.
Funktionen, die der Standard nicht abdeckt, landen in einem eigenen Plugin und nicht in der functions.php des Themes. So bleibt die Logik erhalten, wenn das Design später ausgetauscht wird. Mehrsprachigkeit, Formulare, Caching und die Suchmaschinen-Grundlagen ergänzen wir mit etablierten Erweiterungen, bewusst sparsam, weil jedes zusätzliche Plugin dauerhaft mitgepflegt werden muss.
