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CMS Entwicklung

WordPress, Strapi oder Custom-Lösungen: Content-Management-Systeme erleichtern und automatisieren die Verwaltung von Website- oder Anwendungsinhalten. Die Auswahl des geeigneten Systems sowie dessen Anpassung und Erweiterung mit Plugins, Sprachfunktionen und Anbindungen sind zentrale Aspekte unseres Leistungsspektrums. Wir haben mehrjährige Erfahrung mit den Industriestandards dieser Branche und setzen auf benutzerfreundliche, anpassbare Systeme. Damit verwalten und aktualisieren Sie Ihre Inhalte einfacher, sparen Zeit und Ressourcen und erhöhen die Flexibilität und Skalierbarkeit der Website.
Spektrum
Ein CMS kommt infrage, wenn Sie Inhalte mehr als einmal bearbeiten oder die Verwaltung des Contents in andere Hände geben möchten. Der Großteil der Inhalte im Internet wird über CMS-Verwaltungsoberflächen gesteuert.
Anwendung
Von der übersichtlichen KMU-Website bis zum Webauftritt eines Großkonzerns, ein gut entwickeltes und angepasstes CMS skaliert mit Ihnen.
Details
CMS-Entwicklung ist überwiegend technischer Natur und oft ein grundlegender Bestandteil eines Relaunchs oder einer komplett neuen Markenidentität.

Systemauswahl und Modellierung der Inhalte

Vor der Systemfrage steht die Inhaltsfrage. Wir sehen uns an, welche Arten von Inhalten es gibt, wie sie zusammenhängen und wer sie pflegt. Aus Standorten, Produkten, Personen, Downloads und Beiträgen wird ein Modell mit eigenen Inhaltstypen, Feldern und Taxonomien. Dieses Modell entscheidet später darüber, ob sich ein Inhalt an mehreren Stellen ausspielen lässt oder ob jede neue Seite Handarbeit bleibt.

Erst danach fällt die Wahl des Systems. WordPress ist gesetzt, wenn Redaktion, Erweiterbarkeit und ein großes Ökosystem im Vordergrund stehen. Strapi oder ein vergleichbares Headless-System passt, wenn Inhalte an mehrere Ausgabekanäle gehen, etwa an eine Website und zusätzlich an eine App oder ein Display im Ladengeschäft. Eine eigene Lösung bauen wir dann, wenn das Datenmodell so speziell ist, dass jedes fertige System dagegen arbeitet.

Zur Umsetzung gehören Rollen und Rechte, eine Vorschau, Medienverwaltung, Suche und die Schnittstellen zu vorhandenen Systemen wie PIM, CRM oder Warenwirtschaft. Wo Daten aus einem anderen System kommen, klären wir früh, welche Seite die führende ist.

Wann sich ein CMS rechnet

Ein CMS lohnt sich, sobald Inhalte mehr als gelegentlich wechseln und mehr als eine Person daran arbeitet. Typische Anlässe sind eine Website, die stetig um Standorte, Produkte oder Stellenanzeigen wächst, ein Blog mit fester Taktung, ein Presse- oder Newsbereich oder eine zweite Sprachversion. Auch die Ablösung einer statischen Seite, an der bisher nur die Agentur Hand anlegen konnte, gehört dazu.

Nicht jedes Projekt braucht ein CMS. Eine einzelne Landingpage, deren Text sich im Jahr zweimal ändert, ist ohne Redaktionssystem schneller gebaut und einfacher im Betrieb. Auch bei Anwendungen, deren Inhalte vollständig aus einem anderen System stammen, etwa aus einem PIM oder einer Warenwirtschaft, ist eine zweite Redaktionsebene eher Ballast als Hilfe.

Der Nutzen zeigt sich im Alltag. Wenn ein Ansprechpartner, ein Öffnungszeitenhinweis oder ein Datenblatt in wenigen Minuten aktualisiert ist, ohne dass jemand ein Ticket schreiben muss, hat sich das System bereits gerechnet. Umgekehrt bleibt ein CMS wirkungslos, wenn im Unternehmen niemand die Verantwortung für Inhalte übernimmt.

Redaktionsalltag, Rechte und Mehrsprachigkeit

Ein CMS wird nicht dadurch gut, dass es viel kann, sondern dadurch, dass die Redaktion damit zurechtkommt. Wir vergeben Rollen entlang der tatsächlichen Zuständigkeiten, richten eine Vorschau ein, die dem späteren Frontend entspricht, und halten die Eingabemasken knapp. Felder, die niemand ausfüllt, gehören nicht ins Backend. Wo eine Freigabe nötig ist, bilden wir sie als Status ab und nicht als Absprache per Mail.

Mehrsprachigkeit fällt früh an. Es macht einen Unterschied, ob Sprachversionen identisch aufgebaut sind und übersetzt werden oder ob jedes Land eigene Seiten, eigene Navigation und eigene Inhalte bekommt. Der zweite Fall braucht getrennte Sprachbäume, sonst arbeitet die Redaktion dauerhaft gegen die Struktur. Dazu gehören der URL-Aufbau, ein Sprachwechsler, der auf die passende Übersetzung zeigt, und korrekte hreflang-Angaben.

Ein häufiger Fehler ist es, Layout im Text zu speichern. Sobald Inhalte Formatierung mitschleppen, lassen sie sich weder zuverlässig übersetzen noch in einem anderen Kanal wiederverwenden.

Häufige Fragen

WordPress oder Strapi, was passt besser zu uns?

WordPress liefert Redaktionsoberfläche, Vorschau und Frontend aus einer Hand und ist die pragmatische Wahl für Websites, die von der Marketingabteilung gepflegt werden. Strapi ist ein Headless-System ohne eigenes Frontend und spielt seine Stärken aus, wenn dieselben Inhalte mehrere Kanäle bedienen. Entscheidend sind die Zahl der Ausgabekanäle und die Frage, wer täglich mit dem System arbeitet.

Was bedeutet Headless CMS in der Praxis?

Headless heißt, dass das CMS nur Inhalte verwaltet und sie über eine Schnittstelle ausliefert. Die Darstellung übernimmt ein separat entwickeltes Frontend. Das gibt Freiheit bei Technik und Ausgabekanal, kostet aber Komfort: Vorschau, interne Verlinkung und Layoutkontrolle müssen bewusst gebaut werden. Für eine klassische Unternehmenswebsite ist dieser Zusatzaufwand häufig nicht gerechtfertigt.

Wie läuft die Übernahme bestehender Inhalte ab?

Zuerst entsteht ein Inventar aller Seiten und Medien, dann eine Zuordnung vom alten auf das neue Inhaltsmodell. Strukturierte Daten übernehmen wir per Import, unstrukturierte Altinhalte oft manuell, weil eine automatische Übernahme sonst das alte Durcheinander mitnimmt. Ein Systemwechsel ist die beste Gelegenheit, Seiten zu streichen, die niemand mehr aufruft.

Können mehrere Personen gleichzeitig Inhalte pflegen?

Ja. Über Rollen legen wir fest, wer schreiben, freigeben und veröffentlichen darf. Das System sperrt Beiträge, die gerade bearbeitet werden, und hält Versionsstände vor, sodass sich Änderungen zurückholen lassen. In größeren Redaktionen ergänzen wir einen Freigabestatus, damit Inhalte erst nach Prüfung sichtbar werden, sowie Kommentarfunktionen für interne Rückfragen.

Welcher Aufwand entsteht nach dem Livegang?

Es gibt zwei Arten von Aufwand. Technisch: Updates von Kern und Erweiterungen, Backups, Monitoring und gelegentlich eine Anpassung an neue PHP- oder Datenbankversionen. Redaktionell: die Pflege der Inhalte selbst. Den technischen Teil können Sie an uns geben, den redaktionellen behalten die meisten Kunden im Haus, weil sie die Themen und die Sprache ihres Marktes kennen.

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