Systemauswahl und Modellierung der Inhalte
Vor der Systemfrage steht die Inhaltsfrage. Wir sehen uns an, welche Arten von Inhalten es gibt, wie sie zusammenhängen und wer sie pflegt. Aus Standorten, Produkten, Personen, Downloads und Beiträgen wird ein Modell mit eigenen Inhaltstypen, Feldern und Taxonomien. Dieses Modell entscheidet später darüber, ob sich ein Inhalt an mehreren Stellen ausspielen lässt oder ob jede neue Seite Handarbeit bleibt.
Erst danach fällt die Wahl des Systems. WordPress ist gesetzt, wenn Redaktion, Erweiterbarkeit und ein großes Ökosystem im Vordergrund stehen. Strapi oder ein vergleichbares Headless-System passt, wenn Inhalte an mehrere Ausgabekanäle gehen, etwa an eine Website und zusätzlich an eine App oder ein Display im Ladengeschäft. Eine eigene Lösung bauen wir dann, wenn das Datenmodell so speziell ist, dass jedes fertige System dagegen arbeitet.
Zur Umsetzung gehören Rollen und Rechte, eine Vorschau, Medienverwaltung, Suche und die Schnittstellen zu vorhandenen Systemen wie PIM, CRM oder Warenwirtschaft. Wo Daten aus einem anderen System kommen, klären wir früh, welche Seite die führende ist.
